Zurück
Der BVB steckt in seinem ersten Saisontief. Gegen Bremen, Bodo/Glimt und Union Berlin holte Schwarz-Gelb keinen einzigen Sieg. Nicht die Ausbeute, die man sich zuvor erhofft haben dürfte.
Ein Grund für die ausbleibenden Ergebnisse: (auch) das Formtief des ein oder anderen Leistungsträgers. Unter anderem Felix Nmecha ist von seiner Normalform momentan meilenweit entfernt. Dem Interesse an seinen Fähigkeiten tut das jedoch keinen Abbruch. Im Gegenteil: Ein Premier-League-Klub könnte beim BVB-Star schon im Winter Ernst machen.
📌 Fakten zu Felix Nmecha
Dass Nmecha auf der Insel einen guten Ruf genießt, ist nichts Neues. Schon im Sommer soll es Interesse aus England gegeben haben, doch Nmecha verlängerte seinen Vertrag in Dortmund stattdessen bis 2030 – mit einer Hintertür. Denn der 26-Jährige hat sich eine Ausstiegsklausel zusichern lassen. Für gut 80 Millionen Euro kann Nmecha den BVB verlassen. Das weiß auch der FC Liverpool.
Wie das Portal „CaughtOffside“ berichtet, beobachten die „Reds“ Nmecha derzeit intensiv. Der Dortmunder gilt in Liverpool als attraktive Alternative zu Alex Scott, der für den englischen Top-Klub das Transferziel Nummer eins ist. Das Problem: Scott, der aktuell noch beim AFC Bournemouth unter Vertrag steht, soll bis zu 118 Millionen Euro kosten. Das ist selbst für das finanzstarke Liverpool etwas zu viel. Genau dort kommt jetzt Felix Nmecha ins Spiel, der die kostengünstigere Alternative zu Scott darstellen soll.
Eins dürfte allerdings klar sein: Ein Wechsel von Nmecha nach England kommt wohl nur dann zustande, wenn der Transfer von Scott ins Wasser fällt. Die Verantwortlichen des FC Liverpool dürften jedoch alles daran setzen, dass das nicht passiert. Denn Trainer Andoni Iraola und Scott kennen sich noch bestens aus gemeinsamen Zeiten in Bournemouth, feierten dort große Erfolge.
Nmecha selbst soll einem Wechsel auf die Insel indes durchaus offen gegenüberstehen. Verwunderlich ist das nicht, schließlich spielte der 26-Jährige in der Jugend lange für Manchester City. Etwas anders sieht die Lage dagegen bei Samuele Inacio aus. Anders als Nmecha hat sich der Italiener deutlich zum BVB bekannt.