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BVB-PK vor dem Pokalspiel gegen Werder Bremen: Torwart erkrankt
BVB-Trainer Niko Kovac
Der BVB trifft erneut auf Werder Bremen. Dieses Mal im DFB-Pokal. © Bahho Kara/Kirchner-Media

Für den BVB steht ein K.‑o.‑Spiel an: Im DFB-Pokal geht es gegen Werder Bremen. Die Pressekonferenz mit Niko Kovac in der Zusammenfassung.

Dortmund – Ein Wiedersehen mit Werder Bremen steht an – dieses Mal im DFB‑Pokal. Am Tag vor dem Heimspiel sprach BVB-Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz über das Personal, die Torausbeute und seine taktische Linie. Im Tor droht ein Ausfall.

BVB-Keeper Alexander Meyer erkältet: Torwart wird isoliert

Torhüter Alexander Meyer hat sich einen Infekt eingefangen. Er sei „verkühlt“ und „fiebrig“, berichtete Kovac. Deshalb fehlte er am Sonntag (25. Oktober) und Montag (26. Oktober) im Training, der BVB hat ihn isoliert. Ob er gegen Bremen dabei ist, ließ Kovac offen: „Wir werden kein Risiko eingehen.“ Es werde kälter, dazu kämen viele Flugreisen – da könne so etwas passieren.

Konstantinos Karetsas ist noch kein Thema für das Pokalspiel gegen Bremen. Er befinde sich „in den Anfängen, geradeaus zu laufen“, sagte 55-Jährige. Noch in dieser Woche will der BVB testen, wie der Grieche Stopps, Schüsse und Zweikämpfe verkraftet. Ob es fürs Wochenende reicht, ist offen.

Entwarnung gab der Dortmund-Trainer bei Carney Chukwuemeka, der sich im Training ans Knie gefasst hatte und danach nicht mehr zu sehen war. Das sei geplant gewesen: Der Spieler habe in Baku nach langer Zeit wieder 70 Minuten absolviert und danach noch einmal rund 20 Minuten gegen Frankfurt. Deshalb habe er die Kleinfeldspiele ausgelassen. Am Montag trainierte er wieder normal mit.

BVB trifft auf Werder Bremen: Niko Kovac lobt Niclas Füllkrug

Für den Gegner fand Kovac viel Lob. In Bremen werde „sehr gute Arbeit“ geleistet, obwohl Leistungsträger gegangen seien. Heraus sticht für ihn Niclas Füllkrug – vor allem bei Standards sei der Stürmer dominant. „Ein Spieler, den es sicherlich nicht leicht ist auszuschalten“, sagte Kovac.

Das Ligaduell endete 2:2, Werder glich spät aus. Laut Kovac hatte der BVB 80 bis 85 Minuten lang das Heft in der Hand und es erst in den letzten acht Minuten samt Nachspielzeit hergegeben. Daraus leitet er seine Aufgabe ab: „Wenn wir es schaffen dort das über 90 Minuten zu bringen, was wir über 84 gebracht haben, dann werden wir das Spiel morgen hoffentlich auch gewinnen.“

BVB-Reise im DFB-Pokal: Das Ziel ist Berlin

Mit einem Sieg käme der BVB seinem Saisonziel näher: Vor der Saison hatten mehrere Stimmen im Verein eine Reise nach Berlin ins Spiel gebracht. Zusätzlichen Druck spüre er deshalb nicht, sagte Kovac. Beim Gedanken ans Finale wurde der gebürtige Berliner dann aber kurz persönlich: „Das wäre schön, ja, weil dann würde ich nach Hause kommen, aber es ist noch ein langer Weg.“

Für den Weg nach Berlin braucht der BVB vor allem mehr Tore. In der Liga steht das Team mit nur vier Gegentoren auf Platz zwei, hat aber erst zwölf Treffer erzielt. Kovac verweist auf vergebene Großchancen und zweimal Aluminium. Jetzt gehe es um Kleinigkeiten, etwa den Ball „nicht zu chippen, sondern einfach nur vorbeizuschieben“.

BVB-Youngster sind „im Moment hinten dran“

Geduld verlangt der Trainer auch von den Youngsters. Sie seien „im Moment ein bisschen hinten dran“, weil er in engen Spielen eher auf Erfahrung setze. Ihre Minuten sollen die Talente vorerst in der U23 sammeln.

An seiner Spielidee will Kovac auch gegen konterstarke Bremer nichts ändern. Werder schalte „sehr, sehr, sehr gut um“, räumte er ein. Trotzdem soll der BVB weiter hoch attackieren. „Ich finde es sehr viel schöner, wenn man oben ist, weil da ist der Weg vom einen Tor zum eigenen Tor sehr viel weiter“, sagte Kovac. „Deswegen bleiben wir unserer Linie treu.“

Lange durchatmen kann danach niemand: Am Wochenende wartet der FC Bayern, Infos zum Rekordmeister hat sich Kovac bereits angesehen. Der Ausfall von FCB-Trainer Vincent Kompany hat Fußball-Deutschland aufgerüttelt. Kovac bestätigt die Belastung im Trainer-Business: „Ja, man nimmt eigentlich alles mit nach Hause.“

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