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Beim Loop One Festival in München fiel am Samstag der Startschuss in die neue Biathlon-Saison. Ein deutscher Podestplatz blieb tausenden Fans im Olympiapark knapp verwehrt.
München – Zum zweiten Mal in Folge fand im Münchner Olympiapark vor tausenden Zuschauern die offizielle Saisoneröffnung im Biathlon statt. Beim Loop One Festival messen sich an diesem Wochenende zahlreiche Stars der Szene, knapp sechs Wochen bevor der Weltcup startet. Am Samstag (17. Oktober) standen nach den Qualifikationsrennen jeweils ein Massenstartrennen bei Männern und Frauen auf dem Programm.
Die Männer lieferten sich bei leichtem Nieselregen ein enges Rennen bis zum Schluss. Im Zielsprint setzte sich der Schwede Martin Ponsiluoma knapp gegen den Norweger Johan-Olav Botn durch. Dahinter mussten sich im Kampf um Platz drei mehrere Deutsche knapp geschlagen geben.
Ebenfalls im Zielsprint hatte Philipp Nawrath (zwei Schießfehler, +12,4 Sekunden) vom SK Nesselwang knapp gegen Eric Perrot aus Frankreich das Nachsehen. „Wenn ein bisschen mehr Platz gewesen wäre... so bin ich nicht mehr vorbeigekommen“, bilanzierte Nawrath nach dem Rennen in der ARD. Direkt dahinter landeten seine Teamkollegen Justus Strelow (ein Schießfehler, +19,5) und Philipp Horn (drei Schießfehler, +22,9). „Es ist ein bisschen schade, dass wir alle drei da vorne mitlaufen, aber es keiner aufs Podest geschafft hat“, erklärte Horn. Hier das gesamte Ergebnis der Herren.
Bei den Frauen verpasste Janina Hettich-Walz mit Rang vier knapp einen Podestplatz. Die 30-Jährige vom SC Schönwald lag im Ziel mit zwei Schießfehlern 35,7 Sekunden hinter der siegreichen Französin Oceane Michelon. Das Podium komplettierten die beiden Schwedinnen Elvira Öberg (zwei Schießfehler, +14,2) und Anna Magnusson (ein Schießfehler, +18,3). Hier das gesamte Ergebnis der Damen.
Die beiden weiteren fürs Finale qualifizierten Deutschen konnten wegen zu vieler Strafrunden nicht in den Kampf ums Podium eingreifen. Julia Tannheimer verfehlte vier Scheiben und landete auf Rang acht (+53,6), erzielte aber die beste Laufzeit aller Athletinnen. Vanessa Voigt schoss gleich beim ersten Schießen dreimal daneben und lief anschließend hinterher. Mit insgesamt fünf Fehlern kam die 29-Jährige, die in der Vorbereitung individuell trainiert, auf Rang 13.
Anders als im Vorjahr fanden in diesem Jahr nicht mehrere Vorläufe, sondern am Vormittag nur jeweils ein Qualifikationsrennen bei Männern und Frauen statt, in dem sich jeweils die besten 15 für das Finale qualifiziert hatten. Bei den Frauen waren dort unter anderem Julia Simon und die Deutsche Johanna Puff ausgeschieden. Im starken Männerfeld verpasste Lucas Fratzscher als 19. den Finallauf. Am Sonntag finden ebenfalls Vorläufe am Vormittag und die Finals am Nachmittag statt. Hier zum gesamten Programm des Loop One Festivals. (LuHa)