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Bundestrainer Jürgen Klopp wird sich die Bundesliga-Stars ganz genau anschauen. Denn schon in wenigen Wochen wird er wieder seinen Kader für die Länderspiele verkünden. Ob es dabei zu einer Rückkehr kommen wird?
Nach dem Unentschieden gegen den SC Paderborn hat Niclas Füllkrug deutliche Worte für die Pressevertreter gefunden. Im Anschluss an das 2:2 reagierte der Stürmer von Werder Bremen sichtlich genervt auf wiederholte Nachfragen zu einem möglichen Comeback in der deutschen Nationalmannschaft.
📌 Fakten zu Niclas Füllkrug
- Geburt und Karrierebeginn: Niclas Füllkrug wurde am 9. Februar 1993 in Hannover geboren. Sein Bundesliga-Debüt feierte er 2012 für Werder Bremen.
- Torschützenkönig: In der Saison 2022/23 wurde Füllkrug mit 16 Treffern gemeinsam mit Christopher Nkunku Bundesliga-Torschützenkönig.
- Nationalmannschaft: Erst mit 29 Jahren debütierte Füllkrug für Deutschland. Er nahm an der WM 2022 und der Heim-EM 2024 teil.
- Internationale Karriere: Über Borussia Dortmund wechselte er 2024 zu West Ham United. Nach einer Leihe zur AC Mailand kehrte er im Sommer 2026 auf Leihbasis zu Werder Bremen zurück.
Gegenüber dem Sender DAZN machte Füllkrug seinem Unmut Luft. „Ich würde es cool finden – ich glaube, ich bin immer sehr respektvoll mit den Medien – wenn die Medien auch anfangen, mich zu respektieren“, erklärte der Angreifer im Interview. Zuvor hatte der Offensivmann maßgeblich dazu beigetragen, dass seine Mannschaft einen 0:2-Rückstand noch ausgleichen konnte. Bereits zum dritten Mal in Folge gelang den Bremern dieses Kunststück in einem Ligaspiel.
Mit seinen Treffern in der 59. Minute sowie per Handelfmeter in der 65. Minute schnürte der Rückkehrer einen weiteren Doppelpack. In den vergangenen fünf Partien erzielte er damit insgesamt sechs Tore.
Trotz dieser sportlichen Erfolge möchte der Torjäger ein bestimmtes Thema komplett ausblenden. „Und wenn ich jetzt 44-mal gesagt habe, dass ich da nicht drüber reden will, wäre es cool, wenn wir nicht mehr darüber reden“, betonte er nachdrücklich.
Völlig begeistert von seinem Schützling zeigte sich hingegen Daniel Thioune nach dem Abpfiff. Werders Trainer lobte den Stürmer in den höchsten Tönen und hob dessen aktuelle Form besonders hervor.
„Ehre wem Ehre gebührt: Niclas macht das überragend seit Wochen“, stellte der Coach klar. Dabei zog er einen Vergleich zum Rekordmeister und merkte an, dass solche Leistungen in München mit dem entsprechenden Umfeld selbstverständlich seien, bei Werder jedoch nicht.
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Neben der reinen Torausbeute strich der Übungsleiter die Qualitäten des 33-Jährigen als Teamplayer heraus. Abseits des Platzes und in der Kabine treibe der Angreifer seine Mitspieler an und gehe stets als Führungsspieler voran.
Bei weiteren starken Leistungen dürften die Stimmen über eine DFB-Rückkehr von Füllkrug immer lauter werden. 24 Mal lief er für die deutsche Nationalmannschaft auf. Sein letzter Einsatz war am 8. Juni 2025 im Spiel um Platz drei der Nations League.