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Am Samstag (11 Uhr) steht in der DFB-Fußball-Nachwuchsliga der A-Junioren das Derby zwischen dem MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen auf dem Plan. Was bei den Profis die größtmögliche Aufregung bietet, geht bei der U19 deutlich geräuschloser vonstatten, birgt aber dennoch seine Brisanz. „Diese Derbys sind für die Jungs immer etwas Besonderes und es geht meist einen Ticken mehr zur Sache“, so Trainer Florian Schnorrenberg, der ein enges Match erwartet: „Ich bin mir sicher, dass es ein umkämpftes Spiel wird. Wenn wir an die Leistung aus dem Dortmund-Spiel von letzter Woche anknüpfen können und einen guten Fight liefern, werden wir auch etwas Zählbares holen. Die wenigen Sachen, die gegen den BVB nicht gut waren, haben wir angesprochen.“
Im Hinspiel setzten sich die Zebras Ende August am Ende klar mit 3:0 durch, fuhren den Erfolg aber erst mit drei Toren in der letzten halben Stunde ein. Entsprechend gewarnt gibt sich der MSV, zumal RWE letzte Woche gegen Schalke (1:1) zu überzeugen wusste.
Im Hinblick auf die Tabellensituation in Gruppe H bringt die Partie an der Westender Straße durchaus nochmal einen Kick mehr Brisanz. Mit einem weiteren Erfolg würde der MSV einen weiteren großen Schritt in Richtung A-Liga-Qualifikation machen. Coach Schnorrenberg will das aber nicht überbewerten: „Wir haben uns eine großartige Ausgangsposition erarbeitet und darauf können wir stolz sein. Samstag zählt aber nur RWE und wir brauchen nicht vorher nochmal auf die Tabelle zu schauen.“
Nicht mit dabei ist am Wochenende weiterhin der Langzeitverletzte Julian Bierschenk. Dazu stehen auch die Torhüter Elias Stahlmann und Henri Torkel nicht zur Verfügung. Mit dabei sind demgegenüber aber die Defensivspieler Ole Rinke und Reda Haddou, die nach dem Ausfall von Tobias Fleckstein auch für den Profi-Kader in Betracht gekommen sind. Sowieso ist die Stimmung innerhalb der U19 ziemlich gut, wie Schnorrenberg verrät: „Die Stimmung ist gut und die Jungs ziehen im Training gut mit. Das hat mit Sicherheit auch mit der guten Ausgangslage zu tun.“