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Jeden Tag laufen – 30 Tage lang. Was das mit Fitness, Körper und Wohlbefinden macht, zeigt ein konsequent dokumentierter Selbstversuch.
Es gibt zahlreiche Studien über das Thema Joggen, die eins gemeinsam haben: Laufen hat einen positiven Einfluss auf deine mentale und physische Gesundheit. YouTuberin Carolina Matzke wollte wissen, ob sich Joggen tatsächlich positiv auf ihren Körper auswirkt und hat ein Selbstexperiment gestartet.
30 Tage lang ist sie jeden Tag joggen gegangen – und das ist mit ihrem Körper passiert!
Die 30-Tage-Challenge von Carolin Matzke, die auf Social Media vor allem über Selbstliebe spricht, lautet ganz schlicht: 30 Tage am Stück jeden Tag eine Runde laufen gehen.
Auf ihrem YouTube-Kanal teilte sie ihre Erfahrungen und erzählt, worauf es bei der Challenge ankommt. Nämlich vor allem: Setze dir keine unrealistischen Ziele. Du musst nicht von Anfang an 30-60 Minuten joggen gehen.
Carolin ist der Meinung, dass viele scheitern, weil ihre Ziele zu groß sind: "Oft scheitern wir an unseren Vorsätzen nicht wegen des Ziels an sich, sondern wegen der Herangehensweise".
Daher rät sie ihren Followern, sich diese eine Frage zu stellen: "Wie viel Zeit kannst du an deinen stressigsten Tagen für deine neue Routine aufbringen? Starte damit" – 10 Minuten sind für den Anfang absolut realistisch. Gehst du bereits häufiger joggen, dann kannst du dein Zeitziel auch höher setzen. Sie selbst war am Ende immer 3 Kilometer joggen und brauchte dafür um die 20 Minuten.
Die ersten Tage waren anstrengend – aber weniger wegen des Joggens an sich, sondern vor allem wegen des Muskelkaters der Oberschenkelmuskulatur, erzählt die Influencerin.
Carolina hat schnell gemerkt, dass ihre Oberschenkel nicht so trainiert waren, wie sie es sich gewünscht hätte. Der Grund: in ihrer Vergangenheit war sie nur unregelmäßig joggen.
Dennoch: Danach wurde es immer besser und auch ihre Motivation steigerte sich: "Ich hatte immer Lust, joggen zu gehen". Statt sich "aufraffen zu müssen" hatte sie sogar Spaß an den täglichen Laufrunden.
Da sie jeden Tag an ihrem Schreibtisch saß, war die Bewegung abends genau das Richtige und sie hat sich sogar darauf gefreut. Zusätzliche Motivation gab ihr die richtige Musik.
Während der Challenge merkte sie jedoch auch, dass diese sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt:
Die Vorteile:
Die Nachteile
30 Minuten am Stück laufen
So steigst du als Anfänger ein
Für Carolin war es eine positive Erfahrung. Es hat sie vor allem darin bestärkt, dass sie etwas durchzieht, wenn sie es sich vornimmt.
Jeden Tag zu joggen, hat ihre mentale Stärke und ihr Durchhaltevermögen beeinflusst. Der Grund: Du verlässt deine Komfortzone, um deine Ziele zu erreichen.
Ein weiterer Vorteil war, dass Carolin in dieser Zeit deutlich mehr Energie und Kraft hatte, sowohl mental als auch physisch.
Dennoch weist sie auch darauf hin, dass es ebenso wichtig ist, sich Pausen zu gönnen und zur Ruhe zu kommen.
Ihren Followern rät sie: "Wenn dir dein Körper signalisiert, dass es ihm nicht gut geht und du nur wenig Energie hast, dann ruhe dich aus und lasse dich nicht von deinen Gedanken leiten: dass du eine bestimmte Laufrunde 'schaffen musst'. Du bist auch "gut genug", wenn du mal eine Pause einlegst."
Zukünftig wird Carolin nicht mehr jeden Tag joggen gehen – ein bis zweimal die Woche reicht für sie aus. Außerdem genießt sie es, auch mal ohne Musik laufen zu gehen. Dadurch kann sie ihre Umgebung besser wahrnehmen und auf sich wirken lassen.
Und auch auf das Tracken wird sie zukünftig verzichten. "Das tut ihr nicht gut". Ab jetzt geht sie joggen, wenn ihr Körper ihr das Gefühl gibt, es zu wollen.
Ihr Fazit: Höre auf deinen Körper und übertreibe es nicht. Mache nur dann Sport, wenn es sich richtig anfühlt und lasse dich nicht von den Meinungen anderer leiten. Nur du weißt, was dein Körper wirklich braucht.
Wir haben dir fünf spannende Erkenntnisse aus der Forschung zusammengefasst: