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Österreichs 0:3-Niederlage gegen Gastgeber Deutschland zum Auftakt des Deutschland-Cups in Düsseldorf war nicht nur eine Blaupause der WM-Pleite, sondern es gab auch einige Lichtblicke.
Die nominell zweite Angriffslinie mit Lukas Haudum, Benjamin Baumgartner und Vinzenz Rohrer ist beim ÖEHV-Team herausgestochen. Das Trio konnte die deutsche Defensive unter Druck setzen, viele Chancen erarbeiten, nur der Torerfolg blieb aus.
Noch am Freitagabend dachte Teamchef Roger Bader allerdings laut darüber nach, diese Reihe für die kommenden beiden Spiele gegen die Slowakei (Samstag, 15:00 Uhr) und Lettland (Sonntag, 11:00 Uhr) wieder aufzulösen.
Seine Erklärung: "Alle drei sind Spieler, die gerne den Puck haben. Aber es gibt nur einen Puck."
Beim Training am Freitag war ersichtlich, dass der Schweizer seine Gedanken in die Tat umgesetzt hat.
Haudum lief als Center in einer Linie mit Ex-99ers-Teamkollege Paul Huber sowie Henrik Neubauer von den Black Wings Linz auf. Bader hatte bereits vor Turnierstart überlegt, den Finnland-Legionär auf seiner angestammten Mittelstürmer-Position einzusetzen.
Baumgartner und Rohrer wurden in einer Reihe belassen, an ihrer Seite darf sich VSV-Angreifer Maximilian Rebernig, der gegen Deutschland nicht zum Einsatz kam, probieren.