Zurück
Doch dies gelang nur in Ansätzen. Dennoch zeigte sich Muslic im Nachgang durchaus einverstanden mit dem Auftritt seines Teams. Auch offensiv. Die Worte des Schalke-Coaches dürften den S04-Fans Mut machen. Auch wenn sie durchaus überraschend ausfallen.
📌 Muslic und Schalke in der Krise
Muslic stellt sich eigentlich immer vor seinen Spielern und gibt sich kämpferisch. So auch nach dem Spiel gegen RB. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir alles versucht, auch mit einer Systemumstellung. Die Umstellung auf der Viererkette war taktisch kein Problem. Am Anfang waren wir griffig, hatten Möglichkeiten zur Führung“, so der S04-Coach.
Sein Fazit fällt also durchaus positiv aus – obwohl Schalke offensiv kaum gefährlicher war als in den vergangenen Wochen und ohne einen abermals überragenden Loris Karius auch gut und gerne drei, vier oder gar fünf Gegentore bekommen hätte können.
Womit der 44-Jährige allerdings gar nicht einverstanden war? Mit dem Verhalten vor dem Elfmeter, der schließlich das 1:0 für Leipzig bedeutete. „Den Ball musst du klären, du kannst nicht Kurzpass spielen. Leipzig hat vier, fünf, sechs Leute in der Box“, regte sich der S04-Hauptübungsleiter mächtig auf. Satoshi Tanaka hatte mit Ball am Fuß im eigenen Sechzehner geschlafen und letztlich Leipzigs Romulo zu Fall gebracht.
Weitere News:
Und so muss Schalke den nächsten herben Rückschlag hinnehmen. Nach dem peinlichen Pokal-Aus der Knappen in Dresden verliert S04 auch das nächsten Sachsen-Duell. Und weiterhin warten Muslic und Co. auf das erste Heimtor in der Bundesliga.