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Wie kann die deutsch-amerikanische Freundschaft weiterhin wachsen, während sich der geopolitische Wettbewerb verschärft und Technologien weltweit zu einem wichtigen Machtfaktor werden? Das war die übergeordnete Frage bei der diesjährigen German American Conference an der Harvard University im US-amerikanischen Cambridge. Und mittendrin: der 1. FC Kaiserslautern.
Als einziger deutscher Profifußballverein war der 1. FC Kaiserslautern bei der dreitägigen Konferenz in den USA vertreten. Für die Roten Teufel nahmen Erik Durm (ehemaliger FCK-Profi, Weltmeister von 2014 und Vertreter von United Football Solutions) sowie Tabea Gottmann (Leitung Marketing & Grafik beim FCK) an der Veranstaltung teil. Unter dem Leitthema „Rethinking Transatlanticism – New Visions for a Shifting Relationship“ stand die Zukunft der transatlantischen Beziehungen im Mittelpunkt.
Ihren Input gaben die beiden FCK-Vertreter in der Diskussionsrunde zum Thema „Football as a Transatlantic Institution: German and American Soccer After the 2026 World Cup“. Erik Durm und Tabea Gottman sprachen hier unter anderem über die Verbindungen des 1. FC Kaiserslautern zur amerikanischen Gemeinde, die seit Jahrzehnten vor allem durch die Nähe zur Ramstein Air Base besteht. Außerdem gingen sie auf das das Spannungsfeld der zunehmenden Kommerzialisierung im Fußball und gleichzeitigen Beibehaltung der sportlichen Identität ein.
Weitere Sprecher in der Podiumsdiskussion waren Sean Monney (Senior Director, Sporting Affairs & Strategy, Major League Soccer) und Brian Bilello (Präsident, New England Revolution), die die Perspektive der wachsenden Major League Soccer (MLS) in den Austausch miteinbrachten. Bei der MLS handelt es sich um die höchste professionelle Fußball-Liga für Männer in den Vereinigten Staaten und Kanada.
Die German American Conference an der Harvard University hat Führungskräfte aus der Wirtschaft, Regierung und Wissenschaft zusammengebracht. Teilgenommen haben zum Beispiel noch Peter Beyer (seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2018 bis 2022 Koordinator der Bundesregierung für die transatlantische Zusammenarbeit), Bonnie D. Jenkins (amerikanische Diplomatin, war für den Bereich Rüstungskontrolle und internationale Sicherheit in der Biden-Regierung tätig) und der deutsche Komiker und Schauspieler Tedros „Teddy“ Teclebrhan. Es ist die größte, von Studierenden organisierte Konferenz auf der Welt.
(Bildquelle: German American Conference)