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Carlos Alcaraz bleibt im Titelrennen! Der spanische Publikumsliebling hat auch die nächste Hürde bei den Erste Bank Open genommen und steht nach einem umkämpften 6:4 und 7:6(2) gegen Tommy Paul im Halbfinale. Der US-Amerikaner biss sich lange fest, doch wenn es darauf ankam, spielte Alcaraz seine Klasse aus. Jetzt wartet mit Daniil Medwedew am Samstag ein echter Härtetest.
Dabei war es alles andere als ein Selbstläufer. Alcaraz und Paul hatten sich heuer bereits zweimal auf Hartplatz gegenübergestanden – sowohl bei den Australian Open als auch bei den US Open hatte jeweils der Spanier das bessere Ende für sich.
In Wien wollte Paul diesmal aber unbedingt zurückschlagen und machte dem Favoriten das Leben ordentlich schwer. Der erste Satz blieb lange offen, ehe Alcaraz beim Stand von 4:3 das entscheidende Break gelang. Dieses Polster ließ sich der Spanier nicht mehr nehmen und stellte auf 6:4.
Auch im zweiten Durchgang schenkte Paul keinen Zentimeter her. Beide hielten ihren Aufschlag, der Satz musste im Tie-Break entschieden werden. Nach dem Nervenkrimi gegen Nikoloz Basilashvili am Vortag blieb Alcaraz diesmal deutlich souveräner. Mit 7:2 ließ er seinem Gegner in der Kurzentscheidung keine Chance und machte nach insgesamt 110 Minuten den Halbfinaleinzug perfekt.
Dort wartet am Samstag Daniil Medwedew. Der Russe hatte zuvor Adrian Mannarino mit 6:2 und 6:3 abgefertigt und sich als erster Spieler sein Ticket für die Vorschlussrunde gesichert. Für Alcaraz geht es nun um den erstmaligen Einzug ins Finale von Wien. Der Traum vom Titel lebt – doch Medwedew wird ihm diesen alles andere als kampflos überlassen.