Zurück
Im dritten Spiel der Englischen Woche rotierte Nico Willig noch einmal durch und brachte gegen die Fortuna aus Köln insgesamt drei Neue in seiner Startelf. Für Leonidas Stergiou, Tim Köhler und Oliver Rölke starteten Alexander Groiß, Nico Sessa und Tim van der Leij. Auch taktisch gab es mit der Dreierkette eine Veränderung.
Beide Teams tasteten sich lange ab, klare Torchancen gab es weder hüben noch drüben. Das Geschehen spielte sich fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen ab. Sowohl den Hausherren als auch dem Willig-Team fehlten im letzten Drittel der Punch und die Durchschlagskraft. Folgerichtig ging es torlos in die Kabinen.
Mit einer personellen Veränderung startete die U21 in Durchgang zwei. Antonijo Janjic ersetzte Enis Redzepi. Am Spiel änderte sich zunächst nicht viel. Erst nach einer Stunde wurde es im Anschluss an die erste Kölner Ecke gefährlich, als Enzo Wirtz knapp verpasste und der Ball noch den Pfosten touchierte. Lauri Penna versuchte es wenig später frech aus sehr großer Distanz, verfehlte aber das Ziel. Auch die zweite Kölner Ecke brachte Gefahr, denn ein Kopfballaufsetzer von Wirtz landete an der Latte. Eine Viertelstunde vor Schluss schwächten sich die Hausherren dann selbst. Tom Geerkens sah innerhalb von zwei Minuten Gelb-Rot. Und wenig später nutzte der eingewechselte Max Herwerth die Überzahl dann vor 3.196 Zuschauern – darunter 100 VfB-Fans - zum Tor des Tages.
Das Tor:
79. Minute: Nico Sessa trieb die Kugel durchs Mittelfeld und spielte dann steil in den Lauf von Max Herwerth. Der blieb in halblinker Position cool und vollendete am chancenlosen Lennart Winkler vorbei zum 0:1.
Die Trainerstimme:
„Es war gut, dass nicht ganz so viel in den Strafräumen stattgefunden hat, wie in den anderen Spielen. Wir haben es in der ersten Halbzeit gut gemacht. Dass wir uns gegen die Fortuna nicht durchsetzen konnten, lag auch daran, dass sie einfach sehr gut verteidigen. Die 20 Minuten nach der Pause war Köln dann klar am Drücker und kann oder muss in Führung gehen. Die gelb-rote Karte hat das Spiel dann gewendet. Trotzdem war das Tor, dass wir aus einer Balleroberung erzielen, dann ein super Ding. Zu Null zu spielen, ist eine Riesenfreude, ein Auswärtssieg ist eine große Freude und der Faktor Glück gehört auch dazu“, sagte Nico Willig.
Das nächste Spiel:
Für die U21 des VfB Stuttgart geht es am Samstag, 24. Oktober, mit einem Heimspiel gegen Alemannia Aachen weiter. Spielbeginn der Partie in der WIRmachenDRUCK Arena ist um 16.30 Uhr.