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Die Zukunft von Giulia Gwinn ist wenige Monate vor Ende ihres Bayern-Vertrags ungewiss. Jetzt lässt sie mit neuen Aussagen zum Vertragspoker aufhorchen.
München – Giulia Gwinn gehört beim FC Bayern München und in der deutschen Nationalmannschaft zu den absoluten Führungsfiguren. Doch wie es um ihre langfristige Zukunft beim amtierenden Meister steht, bleibt vorerst ungeklärt. Obwohl ihr aktueller Kontrakt nur noch bis zum 30. Juni 2027 läuft, lässt die 27-jährige Rechtsverteidigerin eine vorzeitige Ausdehnung ihres Arbeitspapiers weiterhin offen.
Am Rande des DFB-Pokal-Achtelfinals gegen Bayer Leverkusen äußerte sich Gwinn zu ihrer Situation und gab Einblicke in ihre Gedankenspiele. „Ich halte mir alles offen. Ich fühle mich sehr wohl bei Bayern. Das Gesamtpaket muss passen, dann wird man sehen“, erklärte die DFB-Kapitänin. Gwinn betont damit zwar ihre Verbundenheit mit dem Verein und dem Umfeld, legt sich bezüglich einer Zusammenarbeit über 2027 hinaus jedoch noch nicht fest.
Bedeutet im Umkehrschluss: Sowohl ein Verbleib als auch ein Abschied aus München sind möglich. Gleichzeitig drängt die Abwehrspielerin darauf, die Zukunftsfrage nicht unnötig in die Länge zu ziehen: „Mein Ziel ist, das so früh wie möglich aus dem Kopf zu haben, aber es muss sich richtig anfühlen.“ Bereits zuvor hatte Gwinn betont, dass zunächst die sportliche Genesung im Vordergrund stehe, bevor ausführliche Gespräche über die Zukunft geführt werden.
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Gwinn trägt bereits seit Sommer 2019 das Trikot der Münchnerinnen, nachdem sie damals vom SC Freiburg an die Isar gewechselt war. Auf Kreuzbandrisse in den Jahren 2020 und 2022 folgte im Sommer 2025 eine Innenbandverletzung, doch trotz der wiederholten Rückschläge gehört Gwinn zu den prägenden Schlüsselspielerinnen des FC Bayern.
Zuletzt musste die Nationalspielerin erneut pausieren: Anfang Oktober zog sie sich im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zu und verpasste dadurch auch die anschließenden Länderspiele gegen Australien und Japan. Inzwischen steht die Außenverteidigerin vor der Rückkehr auf den Rasen – parallel dazu wartet auf sie und den FC Bayern die richtungsweisende Entscheidung über ihren weiteren Karriereweg. (dwe)