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Vincent Kompany schaut beim Training der Bayern-Amateure zu – dann bricht der Trainer zusammen. Einen Tag später gibt Max Eberl ein Update zum Gesundheitsstand.
Einen Tag nach dem Zusammenbruch von Bayern-Trainer Vincent Kompany hat sich Sportboss Max Eberl auf einer Pressekonferenz zum aktuellen Gesundheitszustand des Belgiers geäußert. "Er ist stabil. Wir haben gestern Abend auch gesprochen. Auch mit seiner Frau. Das war für uns alle natürlich kein schöner Moment", sagte Eberl.
Und weiter: "Er wird noch einige Tage im Krankenhaus bleiben. Erst wenn er sich fit fühlt, erst dann wird er zurückkommen." Seit gestern Abend würden die Ärzte nichts anderes tun, als herauszufinden, was genau passiert ist. Dafür wären aber noch weitere Untersuchungen nötig, erklärte Max Eberl. "Bis man einfach alles herausgefunden hat, alles untersucht hat, alles gecheckt hat, alles geprüft hat." Es wird eher "Wochen" als "Tage" dauern, so Eberl.
Auf Spekulationen wolle sich Eberl nicht einlassen. Auf die Nachfrage, ob der Zusammenbruch etwas mit seiner Viruserkrankung unter der Woche zu tun habe, sagte der Sportboss klar: "Ich bin jetzt hier kein Mediziner und werde keine Zusammenhänge herstellen. Natürlich machen die Ärzte seit gestern Abend nichts anderes, um herauszufinden, was es ist. Die Untersuchungen haben auch ein Stück weit Ergebnisse gebracht. Aber das bedarf noch weiterer Untersuchungen."
Das alles zeige laut Eberl aber mal wieder, "dass der Fußball nicht das Wichtigste im Leben ist. Das Wichtigste ist die Gesundheit."
Kompany hatte sich am Freitagnachmittag das Training der Amateur-Mannschaft des FC Bayern angeschaut und war dabei zusammengebrochen. Der Belgier wurde mit einem Notarztwagen in ein Münchner Krankenhaus gebracht. Die Spieler der U23 bekamen den Zusammenbruch hautnah mit, das Spiel am Samstag gegen DJK Vilzing wurde daraufhin abgesagt.