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Said El Mala erklärt Transfer-Absage – und nennt seine Ziele
Said El Mala
© Lars Baron / Getty Images

Said El Mala hätte den 1. FC Köln im Sommer verlassen können. Der 20-Jährige blieb trotzdem. Jetzt begründet er die Entscheidung – und nennt ein großes Ziel.

Said El Mala (20) hat seinen Verbleib beim 1. FC Köln erstmals ausführlich begründet. "Ich habe mich für Köln entschieden, weil ich mich hier einfach wohlgefühlt habe", sagte der Linksaußen im Gespräch mit Sky Sport. An Interessenten habe es nicht gefehlt: "Ich wollte nicht weg, auch wenn es viele Anfragen gab."

Angehört hat sich El Mala die Offerten trotzdem – das sei normal gewesen. Den Ausschlag gaben dann die internen Gespräche. "Aber ich habe viel mit dem Vorstand und dem Trainer gesprochen und mir die Planungen für die Mannschaft angehört", so der Nationalspieler. Die seien anschließend auch so umgesetzt worden wie besprochen.

Vertrag bis 2031, keine Ausstiegsklausel

Im Sommer hatte El Mala statt eines Wechsels bis 2031 verlängert. Eine Ausstiegsklausel enthält das Arbeitspapier nicht. Seit seinem Wechsel von Viktoria Köln stehen 45 Pflichtspiele mit 17 Toren und sechs Vorlagen zu Buche.

Said El Mala
© Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

In dieser Saison verpasste der Flügelstürmer nur eine von zehn möglichen Partien und kommt auf vier Treffer. Im vergangenen Sommer sagte El Mala dem FC Brentford ab, der sich mit den Kölnern bereits auf eine Ablösung geeinigt hatte.

Aus der Premier League soll es weiterhin Interesse an dem Kölner geben. Brighton liebäugelt mit einer Verpflichtung von Said El Mala und dessen Bruder Malek, in der Gerüchteküche wurde zudem über ein Interesse von Galatasaray spekuliert.

"Irgendwann Champions League"

Dass El Mala bis zu seinem Karriereende für den FC auf Torejagd gehen wird, ist aber unwahrscheinlich. Der deutsche Nationalspieler hat hohe Ziele. "Ich möchte irgendwann viel erreichen und auch einmal Champions League spielen", sagte El Mala. Einen Zeitpunkt dafür nannte er nicht.

Zunächst geht es für den unlängst bei PSG gehandelten Offensivstar um Bodenständigeres. "Ich möchte die Stadt und den Verein mit meinen Leistungen und denen der Mannschaft glücklich machen", erklärte der 20-Jährige.

Die Ausgangslage für die Domstädter ist aktuell wenig erfreulich: Der Effzeh steht nach acht Spielen mit neun Punkten auf Rang 14. Am Sonntag (15:30 Uhr) empfängt die Mannschaft von Trainer Rene Wagner Bayer Leverkusen im RheinEnergieStadion.

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