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2. Bundesliga
Hannover 96: Heftige Fan-Randale! Sandro Wagner reagiert
Videoclip • 01:15 Min
Nach dem Pokal-Aus wird es um Sandro Wagner bei Hannover 96 schon nach wenigen Wochen unruhig.
Sandro Wagner wiegelte ab. Vier Spiele ohne Sieg, Pokal-Aus, der Hype um ihn ist schnell verflogen. Doch von Druck bei Hannover 96 will er nichts wissen. "Ich bin Familienvater, es gibt anderen Druck in der Welt. Ich habe keinen", sagte Wagner nach dem 0:2 (0:1) gegen den 1. FC Kaiserslautern: "Das spür' ich nicht."
Doch dass es in Hannover schon 40 Tage nach seiner Verpflichtung allmählich ungemütlich wird, dürfte Wagner sehr wohl spüren. Die Fragen werden kritischer, die Schlagzeilen gewinnen an Schärfe. Aber Wagner gibt sich kämpferisch. "Ich bin keiner, der lamentiert, der sich bemitleidet", sagte der 38-Jährige nach dem eigentlich ordentlichen Auftritt gegen die Roten Teufel: "Ich bin jemand, der sagt: Einfach hart arbeiten und wir holen es uns. Irgendwann holen wir es uns, dann holen wir es uns Sonntag. Das ist die klare Marschroute."
Heute, 17:30 Uhr • Fussball
120 Min
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Der Auftritt gegen Kaiserslautern machte Wagner Mut, trotz der nächsten Pleite. Schließlich zeigte sein Team vermutlich die beste Saisonleistung, vergab aber beste Chancen - und so war nach der 2. Pokalrunde Endstation. "Ich glaube, heute ist es so: Das Spiel passt nicht zum Ergebnis, und die Statistiken passen auch nicht dazu, aber das ist eben Fußball. Wir haben uns leider nicht belohnt", sagte Wagner.
In der 2. Liga ist Hannover zuletzt auf Platz 16 in der Tabelle abgerutscht, gegen Dynamo Dresden (Sonntag, 13.30 Uhr im Liveticker) soll nun unbedingt die Wende her. "Aktuell wird uns nichts geschenkt. Dieser Mannschaft wird seit Monaten nichts geschenkt, aber das ist so im Fußball. Man muss es sich holen", sagte Wagner, für die Partie gegen Dynamo gelte: "Alles rausjagen".
Trotz der bisher ausbleibenden Ergebnisse will Sport-Geschäftsführer Jonas Boldt an Wagner festhalten. "Solange ich da bin, auf jeden Fall", sagte der Manager dem "NDR". Allerdings wird offenbar Boldts Arbeit bei 96 ebenfalls zunehmend kritisch gesehen. Die "Bild"-Zeitung berichtet, dass es im Klub mittlerweile große Zweifel an dem 44-Jährigen gebe. Dass rund um den Verein "Unruhe" aufkomme, sei "logisch", sagte Boldt: "Die Unruhe ist schon länger da - dafür hat man mich geholt. Daran werden wir arbeiten."
Die Frage ist allerdings: Wie lange noch?