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Dortmund - 1:2 in Hannover verloren, die Rote Laterne überreicht bekommen und dann das. Es war nicht der Sonntag der SG Dynamo. Markus Gaugisch (52), Handball-Bundestrainer der Frauen, zog den VfB Stuttgart als Gegner im Achtelfinale des DFB-Pokals. In Stuttgart! Kaum machbar beim Champions-League-Teilnehmer.
Im Grunde gibt es derzeit bedeutend Wichtigeres für Dynamo als den DFB-Pokal, trotzdem hat bei der Auslosung jeder hingeschaut. "Ehrlich? Lieber dort verlieren, dafür aber das Punktspiel davor gegen St. Pauli und danach in Bielefeld gewinnen. Das wäre wichtiger", schrieb ein Dynamo-Fan auf Instagram. Recht hat er.
Sportgeschäftsführer Sören Gonther (39) hätte sicher lieber auch einen anderen Gegner als Stuttgart gesehen: "Das Los ist für uns natürlich ein echtes Brett. Trotzdem werden wir alles daransetzen, um das Spiel erfolgreich zu bestreiten."
Und: "Für Sportler gibt es nichts Schöneres, als sich mit den Besten zu messen. Somit freuen wir uns auf diesen Pokalabend – haben aber bis dahin noch ein paar wichtige Aufgaben in der Liga vor der Brust."
Das letzte Duell mit den Schwaben im DFB-Pokal ist vier Jahre her. In der 1. Runde 2022/2023 gewann der Bundesligist beim damaligen Drittligisten mit 1:0.
Von der damaligen Dynamo-Mannschaft um Kapitän Tim Knipping (33) ist nicht einer mehr bei den Dresdnern - so schnelllebig ist die Fußball-Zeit. Der letzte Auftritt in Stuttgart ist noch länger her. Am 3. November 2019 verlor Dresden dort in der 2. Bundesliga mit 1:3.
Keinen Deut besser als Dresden hat es der zweite Sachsen-Vertreter erwischt. RB Leipzig muss zu Bayer Leverkusen, hat dort aber sicher eine bessere Chance aufs Viertelfinale als Dresden.