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Ein Zusammenstoß während eines Zweitligaspiels erschüttert den spanischen Fußball. Der Spieler erliegt den Folgen.
Der spanische Fußballprofi Jesús de Miguel ist in Folge eines Zusammenpralls während eines Ligaspiels zwischen den Zweitligisten CD Teneriffa und FC Andorra am Montagabend ins Krankenhaus eingeliefert worden. Dort ist er am Dienstagmorgen gestorben. Das bestätigte sein Klub, CD Teneriffa, am Vormittag.
"Voller Trauer, mit einem Kloß im Hals und unfähig zu glauben, dass dies wahr sein kann, geben wir vom CD Tenerife den tragischen Tod von Jesús de Miguel Alameda am Dienstag, dem 3. November 2026, um 8:00 Uhr bekannt", schrieb der Verein in den sozialen Medien. "Es gibt keine tröstenden Worte; es gibt absolut nichts, was dieses von Trauer erfüllte Gefühl lindern könnte. Wir stehen seiner verzweifelten Familie, seinen Angehörigen und allen Fans von CD Tenerife bei, die heute um dieses grausame Ende trauern."
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De Miguel war in der siebten Minute der Nachspielzeit beim Stand von 2:2 auf Höhe der Mittellinie einem langen Ball hinterhergeeilt. Jesús Owono, Torhüter des FC Andorra, sprang ihm entgegen und traf ihn mit voller Wucht am Oberkörper und Kopf.
Mitspieler und Gegner eilten direkt zu de Miguel, der sich am Boden liegend zunächst noch bewegte. Einige Profis sollen Tränen in den Augen gehabt haben. Owono sah unterdessen die Rote Karte, der Schiedsrichter brach die Partie umgehend ab.
Wie spanische Medien berichten, erlitt der Fußballer im Krankenwagen einen Herzstillstand, bevor Rettungssanitäter ihn reanimierten. CD Teneriffa vermeldete in der Nacht zunächst, dass sich de Miguel in einem "stabilen Zustand" befinde. Allerdings habe er bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen im Kopf- und Brustbereich davongetragen.
Am frühen Dienstagmorgen teilte der Zweitligist dann einen neuen Stand mit: "Der neurologische Zustand von Jesús de Miguel hat sich verschlechtert." Knapp vier Stunden später folgte die traurige Gewissheit, dass der Fußballer an den Folgen des Zusammenpralls verstorben ist.