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Top-Noten für Offensiv-Trio – der FC Bayern in der Einzelkritik gegen Magdeburg
MUNICH, GERMANY - OCTOBER 28: Ismael Saibari of FC Bayern Munich celebrates scoring his team’s second goal with Michael Olise and Lennart Karl during the DFB Cup 2026/27 match between FC Bayern München and 1. FC Magdeburg at Allianz Arena on October 28, 2026 in Munich, Germany. (Photo by Adam Pretty/Getty Images)

In der zweiten Runde des DFB-Pokals löste der FC Bayern die Pflichtaufgabe gegen den Zweitligisten aus Magdeburg mit einem hochverdienten 6:1-Heimerfolg. Personell veränderte Kompany-Ersatz Aaron Danks die Startformation auf gleich mehreren Positionen. Zu überzeugen wusste das Bayern-Trio um Kane-Ersatz Saibari, Olise und Davies. Wie sich die anderen FCB-Stars schlugen, erfahrt ihr in unserer Einzelkritik. 

Jonas Urbig:
Beim Gegentreffer war er nach dem abgefälschten Schuss machtlos. Darüber hinaus war er immer zur Stelle, auch wenn er von den Gästen nur selten geprüft wurde. (Note: 2,5)

Josip Stanišić:
Hinten rechts agierte der Kroate deutlich offensiver als man es von ihm eigentlich gewohnt ist. Vor allem im ersten Durchgang liefen die meisten Angriffe über seine Außenbahn, wo er gemeinsam mit Olise immer wieder das Spiel ankurbelte. Defensiv stand der Außenverteidiger stabil. (Note: 2,5)

Jonathan Tah:
Beim Gegentreffer sah der Nationalspieler alles andere als gut aus. Agierte im Zweikampf zu zögerlich und ließ den gegnerischen Angreifer unbedrängt zum Abschluss kommen. Hatte darüber hinaus aber keinerlei Schwierigkeiten mit den gegnerischen Angreifern. (Note: 3)

Hiroki Ito:
Neben Tah in der Innenverteidigung sah auch der Japaner beim Gegentreffer unglücklich aus. Fälschte den Ball für Urbig unhaltbar ab. Auch er wurde daraufhin über weite Strecken der Partie kaum gefordert. (Note: 3)

Nathaniel Brown:
Der Neuzugang startete hinten links und präsentierte spielte über die gesamte Partie hinweg solide. Da in der ersten Halbzeit die meisten Angriffe der Bayern über die rechte Seite liefen, kam er erst im zweiten Durchgang offensiv besser zum Zug. Erzielte dabei nach feiner Vorarbeit von Davies auch einen Treffer. (Note: 2)

Konrad Laimer:
Der Österreicher durfte an jenem Abend auf der Sechs starten. Gegen den Ball war er sehr wachsam und hielt mit seiner Zweikampfstärke gut dagegen. Im Spiel nach vorne allerdings mit weniger Impulsen. (Note: 3)

Tom Bischof:
War im Mittelfeld immer anspielbar und organisierte den Spielaufbau. Präsentierte sich dabei sehr ball- und passsicher. Probierte es in Strafraumnähe auch immer wieder aus der Distanz. Auch defensiv hielt er ordentlich dagegen. (Note: 2,5)

Michael Olise:
Der Franzose präsentierte sich sehr spielfreudig. Kam auch oft über das Zentrum, wo er mit seinen Pässen in die Tiefe, wie beim Treffer von Saibari, die gegnerische Abwehr immer wieder unter Druck setzte. Neben dem Führungstreffer war er auch vom Elfmeterpunkt mit seinem lässigen Lupfer eiskalt. (Note: 1,5)

Lennart Karl:
Der Youngster hatte zunächst Probleme zu seinem Spiel zu finden. Wurde aber mit zunehmender Spielzeit besser. War vor allem im zweiten Durchgang sehr präsent und kam einige Male zu Abschlussaktionen. Bereitete den Treffer von Davies nach einer gelungenen Einzelaktion über die rechte Seite hervorragend vor. Auch den Brown-Treffer leitete er mit seiner Hereingabe auf Davies ein. (Note: 2)

Serge Gnabry:
Auf der linken Außenbahn war der Nationalspieler zwar bemüht, sich wirklich in Szene setzen konnte er sich aber nicht. Wirkte bis zu seiner Auswechslung in der Halbzeitpause wenig ins Offensivspiel eingebunden. (Note: 4)

Ismael Saibari:
Gemeinsam mit Olise war der Marokkaner an nahezu allen gefährlichen Aktionen in der Offensive direkt beteiligt. Legte den Führungstreffer von Olise auf und erhöhte dann nach einem feinen Zuspiel des Franzosen selbst auf 2:0. Ein mehr als gelungener Abend für den FCB-Neuzugang. (Note: 1,5)

Alphonso Davies (ab 46.):
Kam bereits nach der Halbzeitpause für Gnabry ins Spiel. Sorgte nach seiner Einwechslung auch prompt für frischen Wind in der Offensive. Holte erst den Elftmeter heraus, netzte nach Vorarbeit von Karl auch selbst ein und legte dann auch den Treffer von Brown auf. Ein Top-Auftritt des Kanadiers! (Note: 1,5)

Aleksandar Pavlovic (ab 67.):
Nur wenige Minuten nach seiner Einwechslung leitete er den vierten Treffer mit einem Zauberpass auf Karl ein. Übernahm auch darüber hinaus das Zepter im Mittelfeld und kurbelte mit seinen Pässen in die Tiefe das Offensivspiel weiter an. (Note: 2)

Sacha Boey (ab 67.):
Wurde für Olise eingewechselt und verteidigte bis zum Schlusspfiff hinten rechts. Hatte seine Seite defensiv weitestgehend im Griff. Offensiv war er hingegen unauffällig. (Note: 3)

Tim Binder (ab 73.):
Der 19-Jährige kam in der Schlussphase für Saibari und feierte gleichzeitig auch sein Debüt bei den Profis. Zeigte immer wieder gute Ansätze, wobei ihm die letzte Durchschlagskraft in der Offensive fehlte. (Note: 3,5)

David Santos (ab 82.):
Der Youngster kam in den Schlussminuten für Bischof. Seine Einwechslung sollte sich nur wenige Minuten später bezahlt machen, denn in der Nachspielzeit sorgte er mit seinem Distanztreffer für den 6:1-Endstand. (Note: 2,5)

Foto: Adam Pretty/Getty Images

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