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Schreckmoment beim Sieg gegen Betis: Torjäger Serhou Guirassy muss früh vom Platz. Niko Kovac wagt eine erste Einschätzung.
Dortmund – Borussia Dortmund hat am Mittwochabend (4. November) in der Champions League mit 2:1 gegen Real Betis gewonnen. Konstantinos Karetsas wurde mit seinem Siegtreffer zum Helden des Abends. Eine Szene trübte aber die Nacht: Karetsas kam für Serhou Guirassy, der in der ersten Halbzeit mit Problemen am Oberschenkel vom Platz musste.
Nach etwa 30 Minuten fasste sich Guirassy an den Oberschenkel, legte sich auf den Platz und musste behandelt werden. Der Stürmer konnte dann ohne Hilfe vom Platz gehen. Kurz schien es, als könne der Angreifer zurück auf das Feld kommen.
Dann war aber klar: Für ihn geht es nicht weiter. Konstantinos Karetsas kam ins Spiel – und schrieb seine eigene Geschichte. Kovac suchte nach der Auswechslung kurz das Gespräch mit seinem Stürmer. „Also ich habe mit ihm kurz gesprochen, er hat sein Oberschenkel gespürt“, berichtete der BVB-Coach auf RUHR24‑Nachfrage. Seine erste Prognose klingt vorsichtig optimistisch: „Ich glaube, es ist jetzt nichts kaputt.“
Mehr als ein Bauchgefühl ist das aber noch nicht. „Es ist jetzt mein erster Gedanke, mein Gefühl, aber ich habe es mit dem Doktor noch nicht besprochen“, schränkte Kovac ein. Fest habe nur gestanden, dass Guirassy nicht habe weiterspielen können.
Deshalb zog der BVB früh die Reißleine. „Wir wollten das Risiko einfach auch nicht suchen, dass vielleicht mehr passiert“, erklärte Kovac. Am Donnerstag (5. November) solle eine Untersuchung zeigen, wie es um den Oberschenkel steht.
Ob Guirassy am Wochenende wieder dabei ist, ließ Kovac offen. In der Bundesliga empfängt Schwarz-Gelb dann den Aufsteiger SV Elversberg. Ein längerer Ausfall würde schmerzen: Guirassy ist aktuell Top-Scorer bei Borussia Dortmund. Bis zur Diagnose heißt es in Dortmund: Daumen drücken und abwarten.