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Denn der Ex-Borusse traf erneut gegen den ehemaligen Arbeitgeber, glich die Partie in nur zehn Minuten nach seiner Einwechslung, ließ ganz Bremen hoffen und den BVB bangen. Bis Marcel Sabitzer Borussia Dortmund mit der letzten Aktion des Spiels in die nächste Runde schoss. Im Anschluss verriet er, dass Nico Schlotterbeck es beinahe gar nicht so weit kommen lassen hat.
📌 Fakten zum Last-Minute-Irrsinn um Sabitzer
In der 93. Minute bekommt der BVB noch einmal einen Freistoß zugesprochen. Halb rechte Position, knapp 17 Meter vor dem Bremer Tor. Sabitzer schnappt sich die Kugel, schickt Kollege Daniel Svensson weg. Alles rechnete damit, dass Sabitzer schießt. Doch Schlotterbeck hat eine andere Vision.
„Mein erster Gedanke war zu schießen, aber dann kam Schlotti und sagt ‚Bringt den lieber'“, so der Siegtorschützer. Der Abwehrspieler wollte also eine Flanke. Wieso entschied sich Sabitzer dann doch für den direkten Abschluss? Weil Niko Kovac es so wollte!
„Der Trainer hat von außen dann nochmal einen Impuls gegeben, dass ich schießen soll“, verriet Sabitzer. Also hörte der Österreicher auf seinen Coach und entschied sich, den Freistoß direkt auf den Kasten zu bringen. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte. „Ich bin sehr glücklich, dass er heut dann so drin war“, so Sabitzer weiter.
Und so wurde Sabitzer, der sich in den vergangenen Wochen viel anhören musste und oft in der Kritik stand, zum gr0ßen BVB-Helden. Und auch Schlotterbeck sah nach der Partie ein, dass die Entscheidung, zu schießen, nicht die schlechteste war. „Wer trifft, hat Recht“, so der BVB-Kapitän bei „Sky“. Den Schuss seines Kollegen nannte er einen „Geniestreich“.
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Und so crashte Sabitzer die Show von Ex-Kollege Füllkrug und schnappte sich selbst den Titel des Spieler des Spiels. Nachdem der Ball im Netz einschlug, eskalierte das Westfalenstadion. Und mittendrin Matchwinner Sabitzer, der sich nach dem Spiel zurecht von den Fans und der Mannschaft feiern lassen konnten.