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Paderborn/Frankfurt am Main - Das Bundesliga-Spiel von Eintracht Frankfurt beim SC Paderborn wird von einem medizinischen Notfall im Gästeblock überschattet.
In der Home-Deluxe-Arena herrscht seit dem Anpfiff Totenstille. Beide Fanlager haben ihre Unterstützung vorerst eingestellt. Der Stadionsprecher sprach von einem Notarzteinsatz. Ein Anhänger der Frankfurter soll auf den Rängen bei einer Kletteraktion abgestürzt sein. Weitere Informationen gab es erst einmal nicht.
Da wurde das Geschehen auf dem Platz natürlich zweitrangig. Dennoch begann die Partie schwungvoll mit Chancen auf beiden Seiten. Zunächst köpfte Lilian Brassier das Leder nach einer Ecke aus kurzer Distanz am Kasten von Nahuel Noll vorbei (5.), dann setzte Ritsu Doan einen Distanzschuss knapp neben den rechten Pfosten (6.).
Auf der anderen Seite verpasste der einschussbereite Ruben Müller eine diagonale Hereingabe von Tom Baack um Haaresbreite (12.).
Nur eine Minute später musste Eintracht-Schlussmann Noah Atubolu bei einem Kracher von Gabriel Castaneda aus 16 Metern sein ganzes Können unter Beweis stellen.
In der Folge hatten die Gastgeber mehr vom Spiel, aber die Adlerträger trafen. Nach einem langen Ball auf Elias Baum hatten die aufgerückten Paderborner ein wenig den Überblick verloren.
Die Kugel wanderte weiter zu Farès Chaibi, der links in den Strafraum lief und Jonathan Burkardt mustergültig bediente. Der Nationalstürmer netzte eiskalt aus zehn Metern rechts unten zum 1:0 für die Frankfurter ein (23.).
Das schockte die Ostwestfalen nur wenig, die weiter das aktivere Team waren. Glück hatten Atubolu und die Gäste, dass ein Schlenzer von Stefano Marino aus 15 Metern nur gegen die Latte klatschte (28.). Allerdings hatten auch die Hessen ihre Möglichkeiten, etwa als Chaibi aus spitzen Winkel knapp verzog (37.).