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Eine Entscheidung, die an Mick Schumacher erinnert. Als dieser krampfhaft versuchte, nochmal einen Fuß ins Formel-1-Cockpit zu bekommen, war er zunächst Entwicklungsfahrer von Mercedes und fuhr dann für Alpine in der WEC. Während Schumachers F1-Träume mittlerweile aber wohl ausgeträumt sind, hat Fornaroli weiterhin alle Trümpfe in der Hand.
📌 Leonardo Fornaroli
Fornaroli sieht den Schritt in die WEC nicht als Umweg. Der 21-jährige Italiener zeigte sich hocherfreut über die neue Herausforderung, bezeichnet diese als nächsten Schritt seiner Karriere. „Ich bin dankbar, dass mir meine Rolle als Formel-1-Reservefahrer diese unglaubliche Chance eröffnet hat“, wird er in einer McLaren-Mitteilung zitiert.
Besonders die Aussicht auf das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans begeistert den Youngster. Es sei eine „große Ehre“, McLaren dort zu vertreten, „und ich bin bereit, alles zu geben, wenn wir diese neue Herausforderung gemeinsam angehen“, so Fornaroli weiter, der in diesem Jahr immerhin in Barcelona und Budapest je im ersten freien Training im Formel-1-Auto von McLaren sitzen durfte.
Auch James Barclay, Chef von McLarens WEC-Team, zeigt sich von den Fähigkeiten des Italieners schwer beeindruckt. Er bezeichnete Fornaroli als „außergewöhnliches Talent“ und erklärte: „Der Sieg in der Formel 3 ist eine beachtliche Leistung, doch dass er anschließend als Rookie auch die Formel 2 gewann, unterstreicht sein natürliches Talent und macht ihn zu einem der spannendsten Fahrer im Motorsport.“
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Auf einen festen Cockpit-Platz in der Formel 1 muss Fornaroli allerdings weiterhin warten, da Lando Norris und Oscar Piastri die Stammplätze bei McLaren inne und langfristige Verträge unterschrieben haben.
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