Zurück
Schreckmoment für Ralf Schumacher: Kurz vor dem Abheben platzt an seiner Lufthansa-Maschine ein Reifen. Die Piloten müssen eine Notbremsung einleiten.
Frankfurt – Ralf Schumacher wollte am Mittwochabend eigentlich nur nach Hause nach Salzburg fliegen. Doch kurz vor dem Abheben wurde aus der geplanten Reise ein Schreckmoment. Auf dem Lufthansa-Flug LH1264 von Frankfurt nach Salzburg platzte bei hoher Geschwindigkeit ein Reifen am vorderen Fahrwerk. Die Piloten reagierten sofort und brachen den Start ab. An Bord saß auch der frühere Formel-1-Fahrer und heutige TV-Experte.
Wie Schumacher anschließend in einem Video auf Instagram berichtete, war das Flugzeug bereits mit vollem Tempo auf der Startbahn unterwegs, als es zu dem Zwischenfall kam. „Dann gab es natürlich eine Notbremsung“, schilderte der 51-Jährige. Die Bremsung sei sehr hart gewesen. Für die Passagiere bedeutete die unerwartete Situation eine erhebliche Unterbrechung ihrer Reise.
Nach dem abrupten Stopp blieb die Maschine nach Schumachers Angaben rund eine halbe Stunde auf der Startbahn stehen. Polizei und Feuerwehr rückten an. Weil die Bremsen durch das starke Abbremsen heiß geworden waren, mussten sie zunächst abkühlen. Anschließend wurde das Flugzeug zurückgeschleppt. Der geplante Start um 17.15 Uhr konnte nicht stattfinden, der Flug wurde annulliert.
Für die Passagiere ging der Vorfall glimpflich aus. Nach Angaben der Lufthansa blieben alle Passagiere und Besatzungsmitglieder unverletzt. Die Reisenden wurden zurück ins Terminal gebracht und auf alternative Flüge umgebucht. Auch Schumacher erhielt nach eigenen Angaben direkt eine neue Verbindung nach Salzburg. Seine Ankunft verzögerte sich dadurch um zwei bis drei Stunden.
Trotz des Schreckmoments fand Schumacher lobende Worte für die Besatzung und die Betreuung durch die Fluggesellschaft. „Die Crew hat das super gemacht“, sagte er in seinem Instagram-Video. Auch die Umbuchung und der Empfang am Flughafen seien reibungslos verlaufen. Dass sein Abendessen dadurch ausfallen würde, nahm der ehemalige Rennfahrer mit Humor. Zum Schluss bedankte er sich ausdrücklich bei Lufthansa für die professionelle Abwicklung. (cm)