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Zwei Jahre lang blieben die Königlichen der Gala in London fern. Am Montag reist plötzlich eine Delegation an. Das könnten schlechten Nachrichten für Harry Kane und Lamine Yamal sein.
Zwei Jahre lang blieben die Stühle leer. Real Madrid hatte die Verleihung des Ballon d'Or konsequent gemieden, seit 2024 bekannt wurde, dass Rodri die Trophäe erhalten würde – und nicht Vinicius Junior, der die Königlichen zum 15. Champions-League-Titel geschossen hatte. Auch 2025 blieb der Klub fern.
Damit ist jetzt Schluss. Wie die französische Sporttageszeitung L'Équipe berichtet, reist am Montag eine Delegation der Blancos nach London. Die naheliegende Frage: Weiß man an der Concha Espina mehr als alle anderen?
Kylian Mbappé (27) darf sich jedenfalls Hoffnungen auf den Ballon d'Or machen. Der Mittelstürmer wurde in der Vorsaison in 44 Pflichtspielen für Real Madrid 42-mal zum Torschützen und steuerte sechs Vorlagen bei. Dazu stieg er bei der WM zum alleinigen Rekordtorschützen der Geschichte auf, hat einen Treffer mehr als Lionel Messi auf dem Konto
Aber: Titel sprangen für Mbappé weder mit dem Klub noch mit Frankreich heraus. Genau das könnte ihn den Preis kosten. Neben Mbappé stehen mit Jude Bellingham (23), Vinicius und Marc Cucurella (28) drei weitere Madrilenen auf der Kandidatenliste.
Die stärkste Konkurrenz kommt aus Barcelona und München. Lamine Yamal (19) gewann mit den Katalanen die Meisterschaft und mit Spanien den WM-Titel – eine Kombination, die schwer zu schlagen ist. Harry Kane (33) holte mit dem FC Bayern das Double.
Sollte Mbappé die Trophäe dennoch in die Hände bekommen, wäre es die elfte für einen Real-Profi. Nur der FC Barcelona liegt mit 13 Auszeichnungen davor. Bevor die Entscheidung beim Ballon-d'Or am Montag verkündet wird, geht es für Real Madrid am Sonntag (21 Uhr) in La Liga im Camp Nou gegen den FC Barcelona weiter.