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BVB lässt Guirassy zappeln – Nachfolgekandidat wird immer teurer
Serhou Guirassy
© Pau Barrena / Getty Images

Serhou Guirassy soll beim BVB einen neuen Vertrag bekommen – in der internen Reihenfolge der Verlängerungen steht der Torjäger aber hinten an.

67 Tore in 108 Pflichtspielen für Borussia Dortmund: Serhou Guirassy gehört seit seinem Wechsel aus Stuttgart zu den prägenden Figuren der Schwarzgelben. Entsprechend soll der Mittelstürmer seinen bis 2028 laufenden Vertrag vorzeitig ausdehnen.

Priorität hat ein neues Arbeitspapier für den 30-Jährigen an der Adi-Preißler-Allee aber offenbar nicht. Der Revierklub hat sich offenbar eine klare Abfolge zurechtgelegt, in der andere Personalien zuerst drankommen.

Anton, Kobel und Ryerson sollen verlängern

"Guirassy soll verlängern, er muss sich aber noch ein bisschen gedulden", berichtet Bild-Reporter Sebastian Wessling im Podcast Dortmund Insider. Zuerst solle Waldemar Anton (30) unterschreiben, mit ihm werde bereits verhandelt.

Gregor Kobel
© ph.FAB / Shutterstock.com

Anschließend sei Torhüter Gregor Kobel (28) an der Reihe, im Idealfall noch vor dem Jahreswechsel. Erst danach sollen Julian Ryerson (28) und Toptorjäger Guirassy folgen. Der guineische Nationalspieler kam im Sommer 2024 für 18 Millionen Euro vom VfB Stuttgart.

Sportlich spricht nichts gegen eine längere Bindung: Guirassy stand in allen zwölf Pflichtspielen dieser Saison auf dem Platz, elfmal von Beginn an, und kommt in 968 Minuten auf sieben Tore und zwei Vorlagen.

Nicolò Tresoldi als Guirassy-Erbe gehandelt

Im vergangenen Sommer wurde der Torjäger wochenlang mit einem Wechsel in Verbindung gebracht. Letztendlich blieb er aber bei den Westfalen. Sollte er im kommenden Sommer das Weite suchen, steht dem Vernehmen nach Nicolò Tresoldi (22) weit oben auf der Nachfolgerliste.

Allerdings ruft Brügge mittlerweile englischen Medienberichten zufolge 60 Millionen Euro Ablöse für den deutschen U21-Nationalspieler auf. Diese Summe dürfte für den BVB eher nicht realistisch sein – Dortmund hat in seiner Vereinsgeschichte noch nie eine annährend hohe Ablöse für einen einzelnen Spieler gezahlt.

Den bisherigen Transferrekord hält nach wie vor Ousmane Dembele, der inklusive Nachzahlungen 35 Millionen Euro kostete. Im vergangenen Sommer war der BVB allerdings bereit, für Said El Mala bis zu 50 Millionen Euro zu zahlen. Ausgeschlossen ist ein BVB-Transfer für Tresoldi daher nicht.

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