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Nach dem Tod von Jesus de Miguel beim spanischen Zweitliga-Spiel Teneriffa gegen den FC Andorra leidet Gäste-Keeper Jesus Owono wohl sehr unter den dramatischen Folgen seines Foulspiels.
Der spanische Fußball steht immer noch unter Schock nach dem Todes-Drama um Teneriffas Stürmer Jesus de Miguel.
Der 30-Jährige war an den Folgen eines brutalen Fouls von Andorras Torhüter Jesus Owono verstorben und wurde mittlerweile auch in seiner Heimatgemeinde beigesetzt.
Wie nun die spanische Sportzeitung "Marca" berichtet, hat Owono mit der Aufarbeitung des Vorfalles sehr schwer zu kämpfen.
Dem Bericht nach hat der 25-Jährige seit der Rückkehr nach Andorra sein Haus nicht mehr verlassen. Seine Mannschaftskameraden sowie Klubbesitzer Gerard Pique sollen Owono jedoch pausenlos zur Seite stehen, um die Geschehnisse zu verarbeiten.
Auch Fanclubs des FC Andorra bemühten sich zuletzt, Owono in Form eines Briefes Zuspruch in dieser für ihn schwierigen Zeit zu geben. Der frühere Barca-Star Pique war auch mit einer Delegation des FC Andorra bei der Beisetzung von de Miguel.
Währenddessen gibt es einen Bericht aus England von der Zeitung "Mirror". Darin heißt es, dass Owono aufgrund der schwerwiegenden Folgen seines Fouls und der daraus resultierenden Schuldgefühle sogar ein Karriereende in Erwägung ziehen soll.
Der Nationaltorhüter von Äquatorialguinea sei demnach zutiefst erschüttert, insbesondere da er weiß, dass de Miguel eine Frau und einen 18 Monate alten Sohn hinterlässt.
Über die sozialen Netzwerke des FC Andorra gab Owono auch schon ein Statement ab. "Ich weiß, dass es viele Herausforderungen geben wird, und ich werde allem, was kommt, mit größtem Respekt begegnen. Aber im Moment kann ich an nichts anderes denken als an Jesus", hieß es darin.
Sollte Owono seine Karriere fortsetzen, droht ihm für die erhaltene Rote Karte nach dem Foul an de Miguel eine Sperre von bis zu zwölf Spielen, wie die Sportzeitung "AS" berichtete.