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Jan-Lennard Struff hat überraschend Novak Djokovic besiegt. Dieser Coup stimmt Alexander Zverev zuversichtlich für den Davis Cup
"Struffi hat Djokovic geschlagen?" Alexander Zverev konnte es kaum glauben, als er vom Überraschungscoup seines Davis-Cup-Teamkollegen Jan-Lennard Struff erfuhr. Nach dem ersten Sieg des Warsteiners gegen den Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic im neunten Anlauf hofft die neue Nummer eins der Weltrangliste auf einen nachhaltigen Aufschwung mit Blick auf die Davis-Cup-Finalrunde in Bologna (24. bis 29. November).
"Ich hoffe, dass Struffi weiterhin so spielt, und nicht, dass jetzt wieder diese eine Woche sein wird, in der er wie geisteskrank super spielt und dann wieder sechs Wochen kein Match gewinnt", sagte Zverev nach seinem eigenen Achtelfinalsieg in Wien, nach dem er ab Montag die Nummer eins der Tenniswelt sein wird: "Das wäre ein bisschen schade. Aber wenn das nicht der Fall ist, freue ich mich sehr, die beste Nummer zwei in einem Mannschaftswettbewerb dabei zu haben. Das wäre schon sehr, sehr hilfreich."
Struff hatte Djokovic beim ATP-Turnier in Basel nach einem hochklassigen Achtelfinale mit 6:7 (4:7), 7:5, 7:6 (7:5) bezwungen. "Ich habe ihn noch nie so gut erlebt", lobte selbst der unterlegene Serbe.
Der 36-Jährige, der zuletzt bereits das Finale in Brüssel erreicht hatte, will seine Hochform möglichst lange konservieren. "Ich bin sehr glücklich, vor allem über die Art und Weise: mutig und die ganze Zeit nach vorn - auch in schwierigen Situationen", sagte Struff. Mit Blick auf den Saisonendspurt und den Davis Cup ergänzte er: "Ich habe einen super Lauf, das Selbstvertrauen muss ich jetzt mitnehmen." Im Viertelfinale von Basel trifft Struff auf den 29 Jahre alten Portugiesen Nuno Borges.