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In Belgien kam in der Szene ein sehr spannendes Gerücht auf: Demnach plant Suzuki die Rückkehr in die Motocross-Weltmeisterschaft. Der mögliche Wiedereinstieg sei für die Saison 2028 anvisiert – mit dem fünffachen Weltmeister Joel Smets als Projektleiter. Der 57-jährige Belgier hat zuletzt seinen Rückzug bei Red Bull KTM als Teammanager erklärt. Smets fuhr selbst am Ende seiner Karriere für Suzuki in der MXGP, holte aber für die Japaner keinen WM-Titel. Ein mögliches Suzuki-Engagement könnte der Grund für seinen überraschenden Austritt bei den Mattighofenern gewesen sein.
Suzuki hat sich Ende 2017 aus der Motocross-WM verabschiedet. Damals musste sich unter anderen der Schweizer MX2-Fahrer Jeremy Seewer ein neues Umfeld suchen. Nach der Saison 2022 wurde aus Spargründen dann auch in der MotoGP-WM der Stecker gezogen.
Sogar Informationen zum möglichen Technik-Partner mit der Kemea-Infrastruktur des Unternehmers Hans Corvers sind bereits im Umlauf. Damit würde Kemeas Abschied bei Yamaha Factory Racing mit Ende 2026 einen Sinn ergeben.
In den USA hat in den vergangenen Jahren HEP-Pilot Ken Roczen auf eindrucksvolle Weise bewiesen, dass die Suzuki RM-Z weiterhin konkurrenzfähig ist. Es gab erste Annäherungsversuche und Suzuki schickte Ingenieure aus Japan in die USA zu Tests des gebürtigen Thüringers. Bislang gibt es keine harten Fakten, dass das Engagement auch auf Europa ausgeweitet werden soll. Die RM-Z ist in die Jahre gekommen und eine neue Maschine nicht in Sicht. Deshalb stellt sich die Frage, ob Suzuki in Zukunft wirklich ein Werksteam anstrebt.
Nicht nur für die Fans, auch für Promoter Infront Moto Racing wäre die Rückkehr von Suzuki ein großer Gewinn – eine ikonische Marke im Motocross-Sport. 2026 verfügten in der Kategorie MXGP die Hersteller Beta, Ducati, Fantic, Honda, Husqvarna, Kawasaki, KTM und Yamaha über Werks-Engagements. Mit Triumph und TM sind zwei weitere Marken in der MX2 dabei, mit ZX Moto und Kove denken zwei chinesische Hersteller über den WM-Einstieg nach.