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Verlängern oder verkaufen: So plant Leipzig mit Baumgartner und Lukeba

Christoph Baumgartner und Castello Lukeba sind zwei wichtige Säulen bei RB Leipzig, könnten dem Verein aber schon bald einen warmen Geldregen bescheren.

Jubeln Castello Lukeba und Christoph Baumgartner noch lange gemeinsam? | Inaki Esnaola/GettyImages

Wie sehr RB Leipzig seinen großen Unterschiedsspieler vermisst hatte, wurde in den vergangenen Tagen deutlich: Christoph Baumgartner erzielte bei seinem Comeback am Samstag gegen die SV Elversberg (4:0) direkt nach seiner Einwechslung ein Tor. Und nur vier Tage später drehte der Edeljoker mit einem Doppelpack das Pokalspiel bei Rot-Weiß Essen und bewahrte damit seine Mannschaft vor einer Blamage.

Nach seiner Oberschenkelverletzung könnte der Österreicher schon am Samstag (15:30 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen Schalke 04 in die Startelf zurückkehren. Doch auch abseits des Platzes wird Baumgartner immer mehr zum Thema. Denn das Vertragsende des Mittelfeldspielers naht.

Doch wie genau plant RB mit Baumgartner? Einerseits ist er eine ganz wichtige Stütze im Team, andererseits könnte er dem Verein eine hohe Ablöse bescheren.

Lockt die Premier League? Noch keine Gespräche zwischen RB und Baumgartner

Wie Sky-Reporter Philipp Hinze in der Sendung 'Transfer Update' berichtet, herrscht gegenseitig "große Wertschätzung". Zudem sind die Sachsen "sehr zufrieden" mit der Entwicklung des Spielers. "Man würde ihn gerne in Leipzig halten und über 2028 hinaus an den Verein binden", erklärt Hinze.

Nach aktuellem Stand habe es aber noch keine Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit gegeben. Baumgartner könne sich einen Verbleib in Leipzig zwar "grundsätzlich vorstellen", allerdings haben auch Klubs aus der Premier League den 27-Jährigen im Blick. Crystal Palace soll bereits im Sommer 2025 an ihm interessiert gewesen sein. Der damalige Trainer Ole Werner stellte sich jedoch quer.

Leipzig-Insider ist sich sicher: Lukeba wird RB verlassen

Bei Castello Lukeba sieht die Situation etwas anders aus. "Eigentlich war der Plan im Sommer, dass er Leipzig verlässt", verrät Hinze. Nach drei Jahren bei den Roten Bullen lag vor dieser Saison jedoch kein überzeugendes Angebot für den französischen Innenverteidiger vor.

Die Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro lief aus. Ein Transfer unterhalb dieser Summe kam daraufhin nicht zustande. Im kommenden Sommer wäre Lukeba dann für festgeschriebene 65 Millionen Euro zu haben, wodurch er für Spitzenklubs aus dem Ausland interessanter werden könnte. Schließlich hat sich der 23-Jährige in Leipzig zu einem der besten Abwehrspieler der Bundesliga entwickelt.

"Im Winter ist ein Abgang kein Thema. Im Sommer wird es aber – da lege ich mich fest – den Lukeba-Abgang geben", ist sich Hinze sicher.

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