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Das Tennis-Traumpaar ist Geschichte, der Gesprächsstoff noch lange nicht. Nun musste Elina Switolina mit einem zweiten Statement nachlegen.
Ukraine – Tennis-Star Elina Switolina hat sich ein zweites Mal auf Instagram zur Trennung von Gaël Monfils geäußert und dabei klargestellt, dass der Krieg in ihrer Heimat nicht der alleinige Auslöser für das Aus nach fünf Ehejahren war. Weitere private Gründe habe es gegeben, Details nennt die Ukrainerin allerdings nicht. „Irgendwann wurde mir einfach klar, dass ich kein Leben mehr führen wollte, in dem ich nicht wirklich glücklich war. Und glaubt mir, diese Entscheidung zu treffen, war alles andere als einfach“, schrieb Switolina.
Vorausgegangen war heftige Kritik: In ihrer ersten Mitteilung hatte Switolina das Kriegstrauma und den Wunsch nach Selbstfindung als Grund angeführt – in den sozialen Netzwerken hagelte es dafür Widerspruch. „Das ist vielleicht einer der seltsamsten Gründe, eine Ehe zu beenden“, lautete einer der Kommentare unter dem ersten Beitrag, den das Portal Blick dokumentierte.
Besonders emotional wurde die Diskussion durch den Rückzug des Franzosen vom Profitennis. Eigentlich hatte Monfils seine Laufbahn erst nach der Saison 2026 beenden wollen, die Paris Masters im November waren als voraussichtlich letztes Turnier vorgesehen. Stattdessen kam das Karriereende früher: Anfang Oktober tauchte es auf einer Liste der Integritätsbehörde ITIA auf.
Eine Abschiedsfeier gab es nicht, auch die geplanten Heimauftritte in Lyon und in Paris-Bercy fielen weg – der stille Eintrag überraschte Kollegen wie Daniil Medwedew. Switolina nahm ihren Mann in dem neuen Beitrag ausdrücklich in Schutz. „Wie einige von euch gesehen haben, endete Gaëls Karriere abrupt, nachdem er aufgrund unserer Situation die Entscheidung getroffen hatte, aufzuhören. Leider wurden viele Vorwürfe gegen ihn erhoben, die er nicht verdient hat, weshalb wir gemeinsam eine Stellungnahme veröffentlicht haben“, schrieb sie.
Laut einem Bericht der L'Equipe soll Monfils die Trennungsentscheidung völlig unvorbereitet getroffen und sein plötzlicher Rücktritt damit zusammenhängen. Beruhigt hat der zweite Post die Debatte nicht. Ein italienischer Tennisjournalist äußerte sich auf der Plattform X kritisch zu der neuen Erklärung und riet Switolina von weiteren Beiträgen ab. „Es ist besser, eine legitime und schmerzhafte Entscheidung zu respektieren. Punkt“, schrieb Mazzoni.
Switolina selbst betonte dagegen ihre Verbundenheit: „Ich liebe und respektiere meinen Mann sehr. Und ich werde ihn immer lieben und schätzen für den Menschen, der er ist.“ Sportlich steht die Ukrainerin vor einem vollen Herbst: Sie ist offiziell als siebte Spielerin für die WTA Finals 2026 qualifiziert, die vom 8. bis 15. November in Indian Wells stattfinden [F4]. Vom laufenden WTA-500-Turnier in Ningbo zog sie sich allerdings zurück. Ob sie beim Pan-Pacific-Open in Tokio ab dem 26. Oktober antritt, ist offen. (fpt)