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Lange Auswärtstour endet für Langweider Tischtennisspielerinnen versöhnlich

Bis zum letzten Einzel mussten die Tischtennis-Damen des TTC Langweid an diesem Wochenende zweimal um ihre Punkte kämpfen. Während sie am Samstag beim TTK Anröchte mit 4:6 den Kürzeren zogen, gelang ihnen tags darauf beim SSV Schönmünzach ein hart erkämpfter 6:4-Erfolg. Damit fand die rund 1.300 Kilometer lange Auswärtsreise nach Nordrhein-Westfalen und in den Schwarzwald einen versöhnlichen Abschluss.

Die Reise hatte bereits am Freitagabend begonnen. Im Minibus ging es zunächst nach Frankfurt. Dort stiegen die 19-jährige Belarussin Lizaveta Tsimashkova und die Finnin Marina Donner zu, die von ihren Einsätzen bei den Europameisterschaften in Ljubljana zurückkehrten. Auf die beiden Neuzugänge hatte Langweid beim Heimauftakt eine Woche zuvor noch verzichten müssen.

Aufholjagd in Anröchte bleibt unbelohnt

In Anröchte sorgten Aleksandra Bokova und Betreuerin Vita Venckute mit einem Doppelsieg für den ersten Langweider Punkt. Da Tsimashkova und Jasmin Wong ihre Begegnung verloren, ging es beim Stand von 1:1 in die Einzel. Dort gerieten die Gäste zunächst ins Hintertreffen. Schwer wog die überraschende 2:3-Niederlage der 17-jährigen Russin Bokova gegen die deutsche Nachwuchsnationalspielerin Rhea Zhu Chen. Auch Tsimashkova verlor ihr erstes Einzel.

Donner hielt Langweid mit einem knappen Erfolg über Lukrecija Juchnaite im Spiel. Nach Wongs Niederlage gegen Alma Roose stand es jedoch 2:4. Nun brachten Bokova und Tsimashkova ihr Team mit zwei Fünfsatzsiegen wieder auf Augenhöhe. Zum erhofften Punktgewinn reichte diese Aufholjagd dennoch nicht.

Auch eine 4:1-Führung bringt keine Ruhe

Nach der Weiterfahrt in den Schwarzwald erwischte der TTC am Sonntag den besseren Start. Sowohl Bokova und Venckute als auch Tsimashkova und Donner gewannen ihre Doppel. Besonders knapp wurde es für Bokova und Venckute, die den Entscheidungsdurchgang mit 12:10 für sich entschieden.

Der Vorsprung wuchs anschließend auf 4:1. Doch die erhoffte Sicherheit stellte sich nicht ein: Schönmünzach gewann die folgenden drei Einzel jeweils ohne Satzverlust und glich zum 4:4 aus. Damit lag die Verantwortung wie am Vortag bei Donner und Wong. Donner blieb gegen Magdalena Hübgen souverän und sicherte mit einem 3:0 zunächst das Unentschieden. Auch Wong konnte ihr Duell gegen Bernhard knapp für sich entscheiden und sicherte den Langweider Sieg.

Donner als Ruhepol

Die Einschätzung von Betreuerin Vita Venckute, die an beiden Tagen selbst im Doppel punktete, fiel differenziert aus: „Wir hatten uns für dieses Wochenende mehr vorgenommen, deshalb können wir mit den Ergebnissen nicht ganz zufrieden sein. Einige unserer Spielerinnen hatten nicht nur gegen ihre Gegnerinnen, sondern auch gegen sich selbst ankämpfen.“ (jug)

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