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Wer krank ist, ist krank: Bayerns Sportvorstand Max Eberl sagt die geplante Ballon d‘Or-Reise ab und bleibt zum Auskurieren in München.
München – Schon ein Satz, den Max Eberl am Sonntagabend in den Katakomben des Freiburger Stadions geäußert hatte, ließ aufhorchen. „Ich werde es mir anschauen und ihm die Daumen drücken“, hatte der Sportvorstand gesagt, als er auf Harry Kanes Chancen angesprochen wurde, den Ballon d‘Or zu gewinnen.
Die Gala, auf der der weltbeste Fußballer gekürt werden sollte, findet am Montagabend im Londoner „Palladium Theatre“ statt (hier im Liveticker verfolgen) – und eigentlich war man davon ausgegangen, dass auch Eberl vor Ort sein würde. Wie der FC Bayern aber am Montagmittag bekannt gab, mussten der zehnköpfige Reisetross um die Bayern-Bosse den Trip im Privatjet ohne ihn antreten.
Eine Erkältung hat den 53-Jährigen ans Bett gefesselt – und spätestens seit dem Zusammenbruch von Vincent Kompany am Freitag weiß beim FC Bayern jeder, dass man Krankheitssymptome nicht unterschätzen sollte. Statt Anzug hieß es für Eberl also Jogginganzug, statt VIP-Platz heimische Couch, statt Anstrengung lieber Ruhe. Und alle, die seine nasale Stimme am Sonntag gehört hatten, konnte das nicht wirklich überraschen. Die anstrengenden Wochen – vor allem auf emotionale Art – sind auch an Eberl nicht spurlos vorbeigegangen.
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Unterstützung haben die Bayern-Stars um Kane dennoch genug. Denn sowohl CEO Jan-Christian Dreesen als auch Präsident Herbert Hainer und Sportdirektor Christoph Freund waren in London vor Ort. Die Delegation war vergleichsweise groß, weil die Wahl schon vor dem Ergebnis aufgrund diverser Nominierter ein Erfolg für Bayern war.
Neben Kane hoffen die Bayern nämlich in fünf weiteren Kategorien auf Auszeichnungen. Klara Bühl gehört zum erweiterten Favoritenkreis bei den Frauen, Lennart Karl zu den nominierten Youngsters. Außerdem stehen die Bayern sowohl bei den Männern als auch den Frauen bei der Mannschaft des Jahres zur Auswahl.