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Elfmeter-Verhalten der DFB-Stars enttäuscht Angela Merkel
Dieser Elfmeter besiegelt das deutsche WM-Aus
Dieser Elfmeter besiegelt das deutsche WM-Aus

Merkel blickt mit Frust auf das deutsche WM-Aus zurück. Vor allem das Elfmeterschießen gegen Paraguay und die fehlende Entschlossenheit einiger Nationalspieler sorgten bei der Altkanzlerin für Unverständnis.

Angela Merkel hat das WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft gegen Paraguay noch nicht verarbeitet. Im Gespräch mit Johannes B. Kerner bei MagentaTV verriet die frühere Bundeskanzlerin, dass sie die 4:5-Niederlage im Elfmeterschießen bis heute beschäftigt.

Vor allem das Verhalten einiger DFB-Spieler während des Elfmeterschießens brachte Merkel auf. „Ich war schon ein bisschen enttäuscht, fast ein bisschen wütend, dass plötzlich keiner mehr Elfmeter schießen wollte“, sagte die 72-Jährige rückblickend auf das Aus im Sechzehntelfinale.

Angela Merkel war "enttäuscht, dass keiner mehr Elfer schießen wollte"
Angela Merkel war „enttäuscht, dass keiner mehr Elfer schießen wollte“Angela Merkel war „enttäuscht, dass keiner mehr Elfer schießen wollte“

Merkel leidet mit Jonathan Tah

Besonders mit Jonathan Tah, der den letzten Elfer verschoss, fühlte Merkel mit. „Der Arme“, erklärte sie und spielte damit auch auf die Diskussionen rund um die Schützenreihenfolge an. Berichten zufolge hatte die deutsche Mannschaft Schwierigkeiten, einen weiteren Schützen für den entscheidenden Versuch zu finden.

Während ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin hatte Merkel die deutsche Nationalmannschaft stets unterstützt und immer wieder die Mannschaft in der Kabine nach Spielen besucht. Bei der WM 2014 fieberte die ehemalige CDU-Politikerin auf der Tribüne mit und bejubelte den WM-Titel.

Trotz des Frusts über das Turnier sieht Merkel die Zukunft der Nationalmannschaft wieder positiver. Das enttäuschende WM-Aus sei zwar schmerzhaft gewesen, die Hoffnung auf bessere Zeiten beim DFB sei aber zurückgekehrt.

Auch mit Blick auf die Stimmung im Land äußerte sich die Altkanzlerin. Nach dem frühen Scheitern der deutschen Auswahl müsse man wieder dahin kommen, „dass sie etwas länger hängt als bei der diesjährigen Weltmeisterschaft“, sagte Merkel mit Blick auf die Deutschlandfahnen während großer Turniere.

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