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Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Maximilian Mittelstädt bringt Gastgeber in Führung
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Niclas Füllkrug (rechts) und die Bremer finden noch keine Lösungen.
Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Niclas Füllkrug (rechts) und die Bremer finden noch keine Lösungen. © IMAGO/Volker Mueller

7. Min: Autsch! 1:0 für Stuttgart - Mittelstädt macht‘s. Prömels Querpass rollt einmal quer durch den Strafraum, hinten rauscht der Linksaußen heran und schmettert die Kugel humorlos unter die Latte.

5. Min: Arthur vertändelt den Ball in der Vorwärtsbewegung, Stuttgarts El Khannouss zieht aus der zweiten Reihe drauf - deutlich drüber.

4. Min: Im Werder-Strafraum bricht ein bisschen Chaos aus, Friedl schießt Pieper dabei offenbar an die Hand. Es wird kurz laut in der Arena, ein Elfmeter ist das aber nicht.

2. Min: Stuttgarter Pyro vernebelt die halbe Arena. Gesehen hat man trotzdem, wie Füllkrug einmal Chabot abräumt.

1. Min: Werder stößt an!

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Anpfiff im Topspiel - Bundesliga live

18.29 Uhr: Schiedsrichter heute ist übrigens Sören Storks. Wir erwarten seinen Anpfiff.

18.27 Uhr: Die Teams betreten den Rasen. Checkt euren Puls - der darf allmählich hochgehen.

18.21 Uhr: Knappe zehn Minuten noch bis zum Anpfiff.

18.10 Uhr: Nochmal Thema Füllkrug: „Niclas ist aktuell sehr sexy“, betont Thioune mit Blick auf die Nationalmannschaft. Das Alter spielt für ihn da jetzt keine Rolle.

18.08 Uhr: Chuki steht nicht in der Startelf, weil er unter der Woche an einer Mandelentzündung litt, verrät Thioune. „Ich glaube nicht, dass er bei 100 Prozent ist - heute werden aber 100 Prozent gebraucht.“ Also startet Lynen.

18.07 Uhr: Werder-Coach Daniel Thioune schwärmt bei Sky von Niclas Füllkrug: „Er ist unser Lokführer, aber die anderen müssen ordentlich Kohlen nachscheffeln.“ Sein Fazit: „Mega, was er gerade macht.“

18.00 Uhr: Niclas Füllkrug ist bei Werder Bremen der Stürmer, „der heraussticht“, sagt auch VfB-Coach Hoeneß bei Sky, der aber auch die Nebenmänner Grüll und Dinkci lobt. Es gelte, „entsprechende Qualität“ entgegenzusetzen. Hoeneß erwartet mehr Ballbesitz für seine Mannschaft und will nicht von seiner offensiv ausgerichteten Spielidee abweichen.

17.55 Uhr: Erstmals seit dem ersten Spieltag steht Senne Lynen bei Werder wieder in der Startelf. Im DFB-Pokal gegen Dortmund (2:3) und zuletzt in der Liga gegen die TSG Hoffenheim (2:0) war der zuvor länger verletzte Belgier eingewechselt worden. Das Mittelfeld wird mit ihm und durch die Herausnahme von Chuki zumindest auf dem Papier etwas defensiver.

17.52 Uhr: Auch Deniz Undav spricht kurz bei Sky. Was das Team nach dem Istanbul-Spiel besser machen will? „Noch mehr Energie auf den Platz bringen, an Details arbeiten und an der Chancenverwertung“, so der Stürmer, der in der Jugend einst für Werder gespielt hatte (2007 bis 2012).

17.48 Uhr: Stuttgart verlor unter der Woche mit 0:2 in der Champions League auswärts bei Galatasaray Istanbul. „Sie haben trotzdem ein sehr gutes Spiel gemacht“, betont Werder-Verteidiger Amos Pieper am Sky-Mikrofon.

17.45 Uhr: Bei Werder ist Niklas Stark zurück im Kader, der Routinier hatte zuletzt wegen muskulärer Probleme zweimal gefehlt. Auf einen Bundesliga-Einsatz in dieser Spielzeit wartet er noch.

17.42 Uhr: Stuttgart hat nach acht Partien drei Siege und fünf Niederlagen auf dem Konto. Nach schwierigem Saisonstart holte die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß zuletzt zwei Dreier in Folge: 1:0 in Paderborn, 4:2 in Leverkusen - gerade letzteres Ergebnis lässt aufhorchen. Stuttgart ist wohlgemerkt das Team, das vor zwei Wochen als bisher einziges gegen Schlusslicht Gladbach verloren hat (2:3).

17.37 Uhr: Wir werfen einen Blick auf die Tabelle. Stand vor dem Spieltag: Werder ist mit 15 Punkten Fünfter, der VfB Stuttgart liegt mit neun Zählern auf Rang elf. Im Live-Tableau mitten am Matchday hat sich bei Werder nichts getan, die Schwaben sind auf Platz 13 abgerutscht. Wenn angepfiffen wird, heißt das alles natürlich nichts mehr.

Werder Bremen im Liveticker gegen VfB Stuttgart: Die Startelf-Aufstellungen sind da - Bundesliga-Topspiel live

17.32 Uhr: Die Stuttgarter Startelf liest sich so: Seimen - Jaquez, Chabot, Hendriks - Leweling, Spalt, Prömel, Mittelstädt - El Khannouss, Führich - Undav. Es halten sich bereit: Bredlow, Jeltsch, Assignon, Al-Dakhil, Nartey, Karazor, Pejcinovic, Demirovic, Tomas.

17.28 Uhr: Es gibt somit zwei Änderungen: Dinkci kehrt erwartungsgemäß für den verletzten Weiser zurück. Lynen verdrängt Chuki auf die Bank.

17.27 Uhr: Und hier kommt die Werder-Startelf: Hein – Arthur, Pieper, Friedl, Deman – Reis, Regeer, Lynen – Dinkci, Füllkrug, Grüll. Auf der Bank: Schlager, Wojcik, Stark, Schmetgens, Chuki, Stalmach, Njinmah, Quetant, Itten.

17.19 Uhr: Moin und herzlich willkommen zum Liveticker für das Bundesliga-Spiel Werder Bremen gegen VfB Stuttgart. Wir warten gespannt auf die Aufstellungen!

Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel am 9. Spieltag - alles live im Live-Ticker der DeichStube. Anpfiff der Partie in der MHP-Arena ist am heutigen Samstagabend um 18.30 Uhr, der Werder-Liveticker startet hier gegen 17.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften.

Neue Zeitrechnung: Daniel Thioune freut sich über viele späte Anstoßzeiten – und will mit Werder Bremen beim VfB Stuttgart weiter für Furore sorgen

Der SV Werder Bremen ist am Samstag (18.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart zu Gast. Der Vorbericht zum Bundesliga-Topspiel!

Bremen – Seit dieser Saison trägt er das Tattoo an seinem Handgelenk, „15.30 Uhr“ steht dort geschrieben – für Daniel Thioune eine bleibende Erinnerung daran, dass für ihn mit dem Traineramt in der Bundesliga ein Lebenstraum in Erfüllung gegangen ist. Während seiner aktiven Karriere hatte es der heute 52-Jährige nicht ins Oberhaus geschafft, mit dem SV Werder Bremen sorgt er dort aktuell für Aufsehen, am liebsten samstags, 15.30 Uhr, zur klassischen und mit Abstand beliebtesten Anstoßzeit im deutschen Profifußball.

Trainer Daniel Thioune will den guten Lauf seines SV Werder Bremen auch am Samstagabend (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart fortsetzen.
Trainer Daniel Thioune will den guten Lauf seines SV Werder Bremen auch am Samstagabend (18.30 Uhr/DeichStube-Liveticker) beim VfB Stuttgart fortsetzen. © IMAGO/Leon Frick

Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart: Daniel Thioune freut sich auf unliebsame Anstoßzeiten

Das Problem: Am SV Werder Bremen geht sie während der kommenden zehn (!) Spieltage komplett vorbei. Während die Spielansetzungen der Bundesliga im Bremer Fanlager für einen Aufschrei gesorgt haben, nimmt sie „15.30-Uhr-Fan“ Daniel Thioune überraschend gelassen hin. Vor dem Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart (Samstag, 18.30 Uhr im DeichStube-Live-Ticker) wertet er sie gar als Anerkennung. Für Werder ist es darüber hinaus womöglich ein kleiner Vorgeschmack auf eine ferne, aber derzeit vorstellbare Zukunft.

„Wenn man sich den Spielplan ansieht, dann haben wir häufig Topspiele in den kommenden Wochen“, sagt Thioune und fasst für sich unter diesem Begriff Flutlicht-Partien zusammen. Davon kommen in der Tat reichlich auf Werder Bremen zu. Lediglich zu Hause gegen Union Berlin (10. Januar) und bei der SV Elversberg (17. Januar) spielen die Bremer bis Ende Januar um 15.30 Uhr, allerdings sonntags, wohlgemerkt. „Wenn man im Konzert der Großen mitspielen möchte und dabei für Unterhaltung sorgt“, sagt Thioune, „dann kommt es eben häufiger dazu, dass man nicht samstags um 15.30 Uhr spielt.“ Für Teams, die unter der Woche international vertreten sind, sei das Tagesgeschäft.

Werder Bremen im Live-Ticker gegen den VfB Stuttgart – Europa als Ziel? Daniel Thioune: „Möglichst schnell 40 Punkte holen“

So betrachtet, könnte bereits die Partie in Stuttgart (live im TV und Livestream) am frühen Samstagabend ein Ausblick sein für Werder Bremen, das derzeit Tabellenplatz fünf belegt, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigen würde. „Mit dem Thema Europa setze ich mich nicht auseinander, weil es immer noch darum geht, dass wir möglichst schnell 40 Punkte holen“, wiegelt Daniel Thioune ab. In Stuttgart sollen drei weitere auf dem Weg dorthin eingesammelt werden.

Während Werder Bremen mit 15 Zählern derzeit alle Erwartungen übererfüllt, bleiben die Schwaben tabellarisch weit hinter ihren zurück: Platz elf, neun Punkte. Für Daniel Thioune ein Trugbild, auf das er nicht hereinfallen will. „Stuttgart hat über Jahre eine sehr positive Entwicklung genommen. Die Qualität der einzelnen Spieler steht für deutlich mehr als der aktuelle Tabellenplatz“, sagt er. „Rang elf ist sicherlich nicht das Niveau, das die Stuttgarter abbilden. Sie haben in Leverkusen ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Am vergangenen Spieltag setzte sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Hoeneß überzeugend mit 4:2 bei der Werkself durch, lag dann unter der Woche in der Champions League aber bereits nach 15 Minuten mit 0:2 bei Galatasaray Istanbul hinten und verlor am Ende auch mit 0:2. Schwankende Schwaben. Auf welches Stuttgart man trifft, weiß der Gegner oft erst, wenn der Ball rollt. 

Daniel Thioune warnt vor schwankenden Schwaben: Werder Bremen im Liveticker gegen den VfB Stuttgart

Grundsätzlich ist für Thioune aber klar: „Sie spielen sehr intensiv und sind stark in den Zwischenräumen. Zudem stehen sie für ein sehr mannorientiertes Verteidigen. Sie lassen dem Gegner nur wenig Luft zum Atmen.“ Ein Profil, wie es der Trainer des SV Werder Bremen auch dem jüngsten Gegner Hoffenheim zuschreibt. „Da ist es uns gut gelungen, Lösungen dagegen zu finden.“ Einmal mehr komme es auf die nötige Leidensfähigkeit an, „damit wir Augenhöre herstellen können. Das muss die Basis sein.“ Damit die Bremer Mannschaft seine Topspiel-Wochen erfolgreich eröffnen und sich weiter in der Spitzengruppe der Liga festsetzen kann. „Mit dem, was wir aktuell anbieten, haben wir die Chance, auswärts den nächsten Dreier zu holen“, sagt Thioune selbstbewusst. Auf dem Weg zur 40-Punkte-Marke – und darüber hinaus womöglich zu vielen weiteren späten Anstoßzeiten in der kommenden Saison. (dco)

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