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Formel-1-Star im Babyglück! Name der Tochter weckt bittersüße Erinnerungen

Monaco - PS-Junkie im Babyglück! Charles Leclerc (29) und seine Ehefrau Alexandra (25) freuen sich über die Geburt ihres ersten Kindes. Bei der Namensgebung dürften viele Fans des Formel-1-Fahrers eine bittersüße Träne verdrücken.

F1-Pilot Charles Leclerc (29) und seine Ehefrau Alexandra (25) haben Nachwuchs bekommen!
F1-Pilot Charles Leclerc (29) und seine Ehefrau Alexandra (25) haben Nachwuchs bekommen!  © Beata Zawrzel/ZUMA Press Wire/dpa

"Bianca, 3.11.26", schrieb das Paar am Mittwoch zu einem Foto von zwei klitzekleinen Füßen im weiß-rosa Gewand.

Lange Zeit hielt das Liebes-Duo dabei mit der Schwangerschaft hinterm Berg. Im Juli tauchte das Model zwar mit Babybauch als Begleitung des Ferrari-Piloten beim Großen Preis von Ungarn auf, doch die offizielle Bestätigung lieferte der 29-Jährige dann erst im September während eines Live-Chats. Nun war es schon so weit.

F1-Anhänger, die die Karriere des Monegassen genau verfolgen, werden beim Namen der Tochter zudem sicher hellhörig. Offenbar ehrt der Scuderia-Fahrer auf diesem Weg nämlich seinen Patenonkel und Mentor Jules Bianchi.

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Der französische Rennfahrer verunglückte am 5. Oktober 2014 beim Großen Preis von Japan in Suzuka schwer, als er von der regennassen Strecke abkam und gegen das Heck eines Bergungsfahrzeugs knallte.

Ein Dreivierteljahr später erlag Bianchi im Alter von nur 25 Jahren schließlich seinen schweren Verletzungen.

Jules Bianchi starb 2015, neun Monate nach einem schweren Unfall, im Alter von nur 25 Jahren.
Jules Bianchi starb 2015, neun Monate nach einem schweren Unfall, im Alter von nur 25 Jahren.  © Valdrin Xhemaj/EPA FILE/dpa

Bianchi war ein enger Freund von Charles Leclercs Bruder Lorenzo und wurde so dessen Patenonkel.

"Jules war ein unglaublich netter Mensch, sehr witzig und manchmal ein bisschen verrückt, wenn man ihn besser kannte. Er war immer bereit zu helfen und wollte einfach Spaß haben", sagte der 29-Jährige zum zehnten Todestag des Franzosen gegenüber "formula1".

Der Vizeweltmeister von 2022 hat während seiner Karriere zudem oft betont, dass er ohne sein viel zu früh gestorbenes Vorbild nie in der Formel 1 gelandet wäre. Vor allem, da Bianchi ihn schon frühzeitig auf der Kartbahn seines Vaters fahren ließ.

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"Ich habe zu ihm aufgeschaut", so Leclerc. "Wir warteten immer, bis die Bahn für die Öffentlichkeit geschlossen war, und dann sind wir stundenlang gefahren. Das sind wohl meine wertvollsten Erinnerungen."

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