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Am Freitagabend konnte Marcel Rapp noch mal einen entspannten Handballabend verbringen. Gemeinsam mit Athletiktrainer Thomas Barth saß sich der Cheftrainer des FC St. Pauli in der Sporthalle Hamburg den 28:23-Heimsieg des Handball Clubs Hamburg gegen die Rhein-Neckar Löwen an.
Zwei Tage später ist es für Rapp und die Kiezkicker mit der Entspannung vorbei. Gegen den Aufstiegsanwärter 1. FC Nürnberg muss für St. Pauli ein Sieg her, um den Anschluss an die Spitzengruppe der Zweiten Liga zu halten. Bei den Franken herrschten in den vergangenen Tagen allerdings Unruhe.
Der erfolgreiche Sportvorstand Joti Chatzialexiou wechselt vom 1. FC Nürnberg zum Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Der frühere DFB-Funktionär wird bei den Hessen zum 1. Februar 2027 die Nachfolge von Markus Krösche antreten.
Der Wirbel um den bevorstehenden Abgang von Chatzialexiou dürfe kein Störfaktor sein, mahnte Trainer Miroslav Klose. „Nee, das wäre eine Ausrede, die zu einfach wäre.“ Nürnberg will in den kommenden Tagen einen Nachfolger präsentieren, der gemeinsam mit Chatzialexiou den Übergang gestalten soll.
Bei den Kiezkickern war vor der Partie nicht über Verantwortliche, sondern lediglich über die Startelf spekuliert worden. Die größte Frage drehte sich dabei um die Besetzung der Doppelsturmspitze, gesucht wurde der Partner von Abdoulie Ceesay.
Die Antwort lieferte die offizielle Mannschaftsaufstellung – mit einer Überraschung: Weder Martijn Kaars noch Youssoupha Niang noch Ricky-Jade Jones noch Taichi Hara sind von Anfang an dabei. Stattdessen darf Branimir Hrgota wieder von Beginn an ran. In welcher Formation die Hamburger beginnen werden, dürfte erst mit Anpfiff klar werden.
FC St. Pauli: Voll – Pyrka, Nemeth, Ritzka, Oppie – Smith – Rasmussen, Fujita – Metcalfe, Hrgota – Ceesay.
1. FC Nürnberg: Reichert – Janisch, Kalogeropoulos, Otto, Porstner – Markhiev, Fernandez – Justvan – Ghrieb, Scobel, Lubach.