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Upamecano und Urbig verdienen sich Note 1 bei Bayern
Fußball, Männer: Bundesliga, SC Freiburg - Bayern München, 7. Spieltag, Europa-Park Stadion. Serge Gnabry (l-r, FC Bayern München), Harry Kane (FC Bayern München) und Dayot Upamecano (FC Bayern München) jubeln nach dem Tor zum 0:1.
Bayern-Jubel beim Sieg im Freiburg

Der FC Bayern gewinnt am 7. Bundesliga-Spieltag nach einer lange sehr starken Leistung 3:1 beim SC Freiburg. Die Bayern-Stars in der Einzelkritik.

War in Halbzeit eins des letztlich verdienten Bayern-Siegs in Freiburg komplett beschäftigungslos. In der zweiten Hälfte schnappte Urbig bei einem Schuss von Matanovic zu. Beim Eigentor von Bischof konnte der Bayern-Torwart nichts machen. Bei der Chance von Irié danach griff Urbig dann gut zu. Danach hielt er nochmal stark gegen Matanovic. In den Schlussminuten rettete er den Bayern-Sieg mit einer absoluten Weltklasse-Parade. Sehr gut!

Kam diesmal wieder als Rechtsverteidiger zum Einsatz und zeigte eine solide Leistung. Stanisic war zweikampfstark und ruhig am Ball.

Ball erobert, vorgesprintet und ganz cool das 1:0 gemacht – was für ein Tor des Innenverteidigers! Upamecano zeigte auch sonst viel Vorwärtsdrang und räumte hinten alles weg. Ein richtiges Weltklassespiel des Franzosen.

Dayot Upamecano
Dayot Upamecano

Machte eine anständige Partie in der Innenverteidigung. Nicht so spektakulär wie Upamecano, aber stabil.

Hatte eine gute Chance, die Freiburg-Keeper Backhaus mit einer guten Parade vereitelte. Lieferte den feinen Assist zum 2:0 durch Gnabry. Brown schaltete sich immer wieder vorne ein und sorgte für Gefahr. Gutes Spiel.

Durfte mal wieder auf der Sechs ran und erkämpfte dort viele Bälle. Laimer war sehr defensiv orientiert, für das Offensivspiel tat er nicht so viel. Vor dem Eigentor von Bischof zum 2:1 ließ sich Laimer tunneln. Insgesamt aber eine ordentliche Partie des Österreichers.

Profitierte im Zentrum von Laimer, der ihm den Rücken freihielt. Bischof spielte nicht spektakulär, war aber da, wenn er gebraucht wurde. Sein Eigentor war unglücklich.

Bereitete das Tor zum 1:0 durch Upamecano vor. Scheiterte mit einem Abschluss an Backhaus. Olise war sehr präsent und wurde auf der rechten Seite immer wieder von seinen Kollegen gesucht. Beim 3:1 erkämpfte sich der Franzose super den Ball und versenkte ihn dann aus der Distanz abgezockt ins leere Tor. Stark!

Schoss in Halbzeit eins einmal drüber. Legte schön die Chance von Brown auf. Spielte eine wichtige Rolle in der Entstehung des 2:0 durch Gnabry, als er einen Ball gut festmachte. In der zweiten Hälfte war der Youngster dann etwas blasser.

Sein Distanzschuss in der ersten Hälfte ging deutlich am Tor vorbei, danach ballerte er weit drüber. Dann kochte Gnabry aber: Nach Pass von Brown schob er aus spitzem Winkel ein. Das war ein Feinkost-Treffer. Für Gnabry war es das 100. Bundesliga-Tor.

Serge Gnabry freut sich nach seinem Tor in Freiburg
Serge Gnabry freut sich nach seinem Tor in Freiburg

War in Abwesenheit von Neuer und Kimmich Kapitän. Spielte aber ziemlich unauffällig. Hatte eine Kopfballchance, doch der Ball ging drüber. Kämpferisch aber gut.

Einwechselspieler:

Zog direkt nach seiner Einwechslung gefährlich ab, doch Backhaus im Freiburger Tor entschärfte den Schuss. Später blieb Saibari nochmal an Backhaus hängen. Der Freiburg-Keeper entschärfte dann auch noch eine dritte Chance des Marokkaners.

Bekam wieder Spielminuten und brachte die Partie auf der rechten Abwehrseite solide zu Ende. Netzte am Ende sogar noch ein, der Treffer wurde wegen seiner Abseitsstellung jedoch nicht gegeben.

Hatte keine auffälligen Aktionen nach seiner Einwechslung.

Kam zu spät für eine Bewertung.

Von Sebastian Mittag

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