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Eintracht Frankfurt trifft binnen einer Woche erneut auf den HSV. So könnte der neue Matchplan der Hessen aussehen und worauf es dieses Mal ankommt.
Frankfurt – Wenn Eintracht Frankfurt innerhalb nur einer Woche zum zweiten Mal auf den Hamburger SV trifft, stehen die Zeichen auf Doppelschlag bei der SGE und Revanche aus HSV‑Sicht. Anders als im kräftezehrenden Auswärts-Krimi geht es dieses Mal vor heimischem Publikum um drei Punkte, wobei Cheftrainer Adi Hütter von Beginn an auf die Unterstützung der Fans setzen kann.
Die Adler wollen die Hanseaten wohl mit einer frischen Aufstellung sofort unter Druck setzen, um gar nicht erst deren eigenen Rhythmus aufkommen zu lassen und das Spiel früh in die gewünschten Bahnen zu lenken. Ein zentraler Baustein in den Überlegungen des SGE-Übungsleiters ist die erhoffte Rückkehr von Lilian Brassier.
Sollte der Abwehrspieler nach seinen Knieproblemen das grüne Licht vom Ärzteteam erhalten, steht dieser Option sofort die Tür für die Startelf offen, womit er für Maluze in die Viererkette rücken würde. Dies könnte eine Kettenreaktion auslösen, bei der Kosugi wieder auf die linke Abwehrseite ausweicht und Baum das Pendant rechts bildet.
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Auch im Mittelfeld stehen Adi Hütter verschiedene Optionen zur Verfügung, um dem Spiel mehr Dynamik zu verleihen. Da es im Hinspiel an der Elbe extrem spielerisch zuging, könnte Aseko als physisch starke Komponente an der Seite von Mario Götze in die erste Elf rotieren. Diese taktische Variante soll den Zugriff im Zentrum spürbar erhöhen und gleichzeitig Umschaltmomente nach Ballgewinnen beschleunigen, um den HSV im zweiten Duell vor unlösbare Aufgaben zu stellen.
Die von Hütter angedachte Rückkehr zur Doppelspitze bringt zudem ein spannendes personelles Härtefall-Szenario mit sich. Agiert die Eintracht im gewohnten Zwei-Mann-Sturm, muss zwangsläufig einer der hochkarätigen Zehner weichen. Der Trainer steht vor der kniffligen Entscheidung, ob Doan, Uzun oder Chaibi vorerst auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen.
Insgesamt liegen damit bis zu vier personelle und taktische Veränderungen im Bereich des Möglichen, die Adi Hütter zur Steuerung der Belastung und des Erfolgs nutzen kann. Die Kombination aus Variabilität, frischen Kräften und der Wucht des eigenen Stadions soll den Ausschlag geben. Die Hessen wollen im zweiten Aufeinandertreffen ein klares Statement setzen und beweisen, dass sie auf all die spielerischen Aufgaben der Hanseaten die passenden Antworten parat haben.