Zurück
Schalke 04 muss vorerst auf Robin Gosens und Soufiane El-Faouzi verzichten. Beide Profis haben sich im Auswärtsspiel beim 1. FC Köln (0:0) Verletzungen im Gesicht zugezogen. Gosens erlitt zwei Stirn-Platzwunden, die jeweils mit mehreren Stichen genäht wurden. El-Faouzi hat sich einen Nasenbeinbruch zugezogen und ebenfalls eine Stirn-Platzwunde erlitten, die genäht wurde. Wann Gosens und El-Faouzi wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren, ist offen.
Die beiden Schalker sind noch in der ersten Halbzeit der Partie in der Domstadt unglücklich mit den Köpfen zusammengestoßen. Im Kampf um den Ball wurde El-Faouzi von seinem Gegenspieler Said El Mala gestoßen, weshalb er das Gleichgewicht verlor und unkontrolliert gegen den Kopf seines Mitspielers prallte. Sowohl El-Faouzi als auch Gosens wurden noch auf dem Rasen behandelt. Beide bluteten stark und mussten infolge ihrer Verletzungen ausgewechselt werden.
Kölns El Mala entschuldigte sich noch auf dem Rasen bei den Schalkern und erkundigte sich auch nach Schlusspfiff nach dem Gesundheitszustand von Gosens und El-Faouzi. „Es tut mir unfassbar leid“, sagte Said El Mala nach dem NRW-Duell über seinen Schubser. „Das habe ich im Spiel gar nicht so wahrgenommen. Das wollte ich nicht, ich hoffe, beiden geht es gut. Ich habe mich direkt entschuldigt.“
Youri Mulder, Profifußball-Direktor der Königsblauen, litt bei den Interviews nach dem Spiel sichtlich mit den beiden verletzten Spielern. El Mala machte er für seinen Stoß zwar keine direkten Vorwürfe, trotzdem ärgerte er sich über die unnötige Aktion. „Das ist unglücklich. So etwas macht man nicht. Er schiebt beide Spieler ineinander. Da muss man ein bisschen aufpassen“, so der 57 Jahre alte Niederländer. Böswilligkeit unterstellen die Schalker Said El Mala nicht. Trotzdem stellte Mulder klar: „Aber ja, es ist ein Foul. Schiedsrichter hat ja auch einen Freistoß gegeben.“