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Bayern-Boss-Beben perfekt: Klub verkündet vorzeitiges Aus – für Eberl ist es ein harter Schlag

Beim FC Bayern sorgt eine Personalentscheidung für Aufsehen. Besonders bemerkenswert ist, was hinter den Kulissen bereits passiert sein soll.

Schmadtke im Stadion.
Nils Schmadtke verlässt Bayern München vorzeitig.

Beim FC Bayern München gibt es den nächsten personellen Einschnitt. Ausgerechnet ein enger Vertrauter von Sportvorstand Max Eberl muss seinen Posten räumen. Die Trennung hatte sich bereits seit Monaten abgezeichnet, jetzt ist sie offiziell.

Nils Schmadtke verlässt den deutschen Rekordmeister zum 31. Januar 2027. Der bisherige Scouting-Chef und die Münchner haben sich nach Vereinsangaben einvernehmlich auf eine vorzeitige Vertragsauflösung verständigt. Tatsächlich soll der 37-Jährige seine Arbeit aber schon eingestellt haben. Und auch bei der Nachfolge zeichnet sich bereits eine Lösung ab.

📌 Das ist Nils Schmadtke

FC Bayern: Schmadtke offenbar bereits freigestellt

Bemerkenswert ist vor allem die Reaktion von Max Eberl. Der Sportvorstand bezeichnete Schmadtke in der offiziellen Mitteilung als „eine sehr große Unterstützung“ bei der Kaderplanung. Er bedankte sich ausdrücklich für dessen Arbeit und die neuen Ideen, die der Scouting-Chef in die Abteilung eingebracht habe.

Hinter den Kulissen gab es offenbar Kritik

Ganz überraschend kommt der Abschied allerdings nicht. Schon im Frühjahr soll es nach Informationen von Sport1 innerhalb des Vereins Kritik an Schmadtkes Arbeit gegeben haben. Unter anderem stand demnach der Vorwurf im Raum, aus der Scouting-Abteilung könnten Informationen über Personalplanungen an die Öffentlichkeit gelangt sein. Belegt ist dieser Verdacht nicht.

Dass die Trennung ausgerechnet einen Eberl-Vertrauten trifft, macht die Personalie besonders interessant. Beide kennen sich aus ihrer Zeit bei Borussia Mönchengladbach. Im Oktober 2024 holte Eberl Schmadtke schließlich nach München, wo dieser das Scouting der Profis und des Nachwuchses enger miteinander verzahnen sollte.

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Schmadtke selbst verabschiedet sich ohne öffentliche Kritik. Er sei stolz auf die Neuausrichtung der Abteilung, erklärte er in der Vereinsmitteilung. „Ich gehe mit einem guten Gefühl“, betonte der 37-Jährige.

Eberl-Vertrauter weg – Nachfolger schon im Blick

Für die Bayern geht es nun darum, eine wichtige Position in der sportlichen Planung neu zu besetzen. Schließlich entscheidet die Qualität des Scoutings maßgeblich darüber, welche Spieler für die Profimannschaft und welche Talente für den Campus infrage kommen.

Eine interne Übergangslösung scheint bereits gefunden. Nach Sky-Informationen soll Christoph Kresse vorerst die Aufgaben von Schmadtke übernehmen. Der 34-Jährige kam Ende 2024 nach München und arbeitete zuvor unter anderem für Schalke 04, den VfL Wolfsburg und den 1. FC Köln.

Als möglicher Kandidat für eine dauerhafte Besetzung wird zudem Christopher Vivell gehandelt. Der frühere RB-Funktionär arbeitet derzeit bei Manchester United und verfügt über einen guten Draht zu Bayern-Sportdirektor Christoph Freund. Eine Entscheidung über die langfristige Nachfolge gibt es bislang nicht.

Der Abschied von Schmadtke bedeutet für Eberl jedenfalls eine bemerkenswerte Veränderung im eigenen Umfeld. Während der Sportvorstand öffentlich lobende Worte findet, ziehen die Bayern hinter den Kulissen einen klaren Schlussstrich. Wer die sportliche Zukunft des Rekordmeisters künftig mitplanen darf, ist damit noch nicht endgültig geklärt.

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