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Düsseldorf · Profiklubs, Außenseiter und alte Rivalen: Der DFB-Pokal verspricht schon ab der ersten Runde große Geschichten. Hier finden Sie die wichtigsten Infos zur Pokalsaison.
Mit der ersten Runde des DFB-Pokals nahm die neue Pflichtspielsaison im deutschen Fußball traditionell so richtig Fahrt auf. 64 Vereine aus dem Profi- und Amateurbereich nahmen erneut den Kampf um den Cup auf, 16 sind noch übrig.
Das Finale um den DFB-Pokal in Berlin wird am 29. Mai 2027 stattfinden – seit 1985 ist das Olympiastadion der Austragungsort für das Endspiel.
Das Achtelfinale im DFB-Pokal wird am Sonntag (1. November 2026) im Rahmen der Sportschau in der ARD ausgelost. Ab 19.15 Uhr beginnt die Ziehung. Die Achtelfinals im DFB-Pokal sind für den 1. und 2. Dezember 2026 terminiert.
1. Runde
2. Runde
Für die erste Runde des DFB-Pokals sind wie üblich 64 Mannschaften qualifiziert. Dies sind die jeweils 18 Vereine aus der Bundesliga und der Zweiten Liga, die vier besten Mannschaften der zurückliegenden Drittliga-Saison, sowie 24 Vertreter der 21 Landesverbände des DFB. Die drei mitgliederstärksten Verbände Bayern, Niedersachsen und Westfalen haben jeweils zwei Startplätze.
Die 18 Bundesliga-Teilnehmer
Die 18 Zweitliga-Teilnehmer
Dritte Liga (als Landespokalsieger, Aufsteiger oder Absteiger)
Weitere Landespokalsieger und qualifizierte Teams
Wie gewohnt überträgt der Pay-TV-Sender Sky alle DFB-Pokal-Spiele und hat auch alle Highlights. Einige Partien laufen zudem im Free-TV. Welche das sind, lesen Sie hier. Zusammenfassungen gibt es zudem beim Streaminganbieter DAZN und im linearen Fernsehen bei ARD, ZDF und Sport1.
Im kommenden Jahr geht es Anfang Februar mit den Viertelfinals weiter. Die beiden Halbfinalpartien werden am 20. und 21. April gespielt. Das Finale steigt am 29. Mai 2027 um 20 Uhr im Berliner Olympiastadion.
Der Videoassistent kommt im DFB-Pokal künftig bereits ab der zweiten Runde zum Einsatz, bislang war dies erst ab dem Achtelfinale der Fall. Zudem wird analog zur Bundesliga das sogenannte Multi-Ball-System eingeführt: Hierbei werfen die Ballkinder den Spielern die Bälle nicht mehr zu. Die Spieler holen sich die Bälle selbst von Ballstationen rund um das Spielfeld. Das soll den Spielfluss verbessern und Zeitspiel reduzieren.
Zudem setzt der DFB auf einen neuen Markenauftritt rund um den Wettbewerb. Der DFB-Pokal soll nach außen „laut, emotional und überraschend“ sein, hieß es dazu vom Verband. Zum neuen Look gehört unter anderem ein Logo, das den Pokal als realistische Trophäe zeigt. In den sozialen Medien setzt der DFB auf Violett als Kontrastfarbe zu den sonst vor allem grün gestalteten Pokal-Elementen im Stadion, um den digitalen Content unübersehbar zu machen.
Fünf Runden muss eine Mannschaft überstehen, um ins DFB-Pokal-Finale einzuziehen. Jede Partie ist ein K.o.-Spiel. Steht es nach 90 Minuten unentschieden, muss der Gewinner in der Verlängerung oder – wenn nötig – im Elfmeterschießen gefunden werden.
Titelverteidiger ist der FC Bayern München nach dem 3:0-Sieg im Finale gegen VfB Stuttgart.
Rekordsieger ist der FC Bayern München mit 21 Pokalsiegen bei 25 Endspielteilnahmen. Allerdings erlebte der FC Bayern auch schon einige Blamagen im DFB-Pokal - hier lesen Sie mehr dazu. Hinter den Bayern folgt Werder Bremen auf Position zwei. Die Hanseaten gewannen den Titel sechsmal (zehn Endspielteilnahmen). Der FC Schalke 04 und Dortmund folgen mit fünf Pokalsiegen.
Der DFB zahlt jedem Erstrunden-Teilnehmer eine Prämie in Höhe von 211.886 Euro. Für die zweite Runde gibt es 423.772 Euro. Das Achtelfinale bringt 847.544 Euro, das Viertelfinale 1,695 Millionen.
Die Halbfinalisten dürfen sich auf 3,39 Millionen freuen. Der Finalverlierer erhält 2,88 Millionen, der Gewinner kassiert 4,32 Millionen. Der Pokalsieger verdient also insgesamt knapp elf Millionen Euro an Prämien.