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Wenngleich es zwei Mannschaften gibt, die sogar noch weniger Tore erzielt haben, so hat der Hamburger SV in den erst sieben Toren nach acht Spieltagen die vermeintlich größte Schwäche ausgemacht.
Anstatt die Gegentore mühsam soweit herunterzuschrauben, dass auch mal ein einzelner eigener Treffer für drei Punkte reichen kann, möchte Merlin Polzin die Tor-Maschine anschmeißen. Der Bild zufolge gibt es derzeit mehrere personelle Gedankenspiele rund um die offensive Besetzung, insbesondere im Hinblick auf das bevorstehende Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach.
Gegen die Fohlen vom Niederrhein, die noch immer den letzten Tabellenplatz belegen, muss der HSV einen Heimsieg einfahren – und dementsprechend auch mehrere Tore erzielen. Demnach wird unter anderem über das Szenario diskutiert, Terem Moffi und Patson Daka zusammen auflaufen zu lassen.
Daka bekam nach seinem Muskelfaserriss zuletzt zwei Einwechslungen, am Freitagabend könnte er dann zu Moffi in die Startelf rücken. Das würde wohl auch deshalb denkbar werden, da mit Yussuf Poulsen dann ein anderer Rückkehrer die Joker-Rolle übernehmen könnte.
"Die erste Halbzeit im DFB-Pokal gegen Frankfurt war die beste, die wir in dieser Saison gespielt haben. Mit viel Zug nach vorn, mit einer Klarheit, mit viel Aktivität", gab es von Polzin ein nachträgliches Lob zum umso ernüchternderen Pokal-Aus.
Das Ziel ist klar: Gegen Gladbach möchte er seine Mannschaft erneut so aufspielen sehen. Mit der Ausnahme, dass sie sich dieses Mal auch belohnen und gewinnen soll.
Moffi sei zwar "sicherlich noch nicht bei 100 Prozent" und stattdessen "mitten im Prozess" sowie "nicht am Ende von dem, was ich mir von ihm wünsche", so Polzin weiter. Dennoch habe er bereits gezeigt, "dass er die Präsenz hat, Bälle abschirmen kann und im Strafraum über einen Riecher verfügt".
Der Cheftrainer betonte: "Als Stürmer brauchst du Tore, um das Selbstverständnis in dein Spiel zurückzubekommen. Er bringt viele Komponenten mit, die auch in Zukunft für unser Spiel wichtig sein werden."