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Federica Brignone zieht einen Schlussstrich unter ein Kapitel ihrer Karriere. Die Olympia-Siegerin verabschiedet sich – und kehrt zu ihren Wurzeln zurück.
La Salle im Aostatal – Federica Brignone sorgt mit einer persönlichen Nachricht für eine Überraschung. Die italienische Ski-Ikone verabschiedet sich vom Centro Sportivo Carabinieri, das sie über viele Jahre begleitet hat. Auf Instagram machte die 35-Jährige ihre Entscheidung öffentlich und blickte dabei auf eine erfolgreiche gemeinsame Zeit zurück. Für Brignone beginnt damit ein neues Kapitel – mit einer besonderen Rückkehr.
„Danke an das Centro Sportivo Carabinieri, das mich seit vielen Jahren begleitet und voller Erfolge ist“, schreibt die Olympiasiegerin, die bereits über ein Karriereende nachgedacht hatte, in ihrem Beitrag. Dazu veröffentlicht sie ein Foto in der Uniform der italienischen Carabinieri. Eine Geste, die zeigt, welchen Stellenwert diese Station in ihrem Leben hatte. Schließlich war die Organisation über einen langen Zeitraum ein wichtiger Begleiter ihrer sportlichen Laufbahn.
Doch nun hat sich Brignone bewusst für einen Abschied entschieden. „An diesem Punkt meiner Karriere habe ich mich entschieden, in den Ruhestand zu gehen“, erklärt die Italienerin. Gemeint ist dabei ihr Abschied vom Centro Sportivo Carabinieri – nicht das Ende ihrer Laufbahn als Skirennläuferin. Denn unmittelbar danach macht sie deutlich, dass sie dem Skisport weiterhin verbunden bleibt und bereits einen neuen Weg eingeschlagen hat.
Dieser führt sie zurück zu ihren Wurzeln. Brignone wird künftig wieder die Farben jenes Skiclubs vertreten, mit dem ihre Geschichte auf den Skipisten begann. „Ich kehre zum Skifahren zurück, um die Farben des Skiclubs zu genießen, mit dem ich aufgewachsen bin“, erklärt sie. Für die Italienerin schließt sich damit ein Kreis: Nach all den Erfolgen auf der ganz großen Bühne rückt wieder der Verein Courmayeur in den Mittelpunkt, bei dem einst alles angefangen hat.
Mit Olympiagold nach einer schweren Verletzung, WM-Titeln und zahlreichen Weltcup-Siegen hat sich Brignone längst einen Platz in der Ski-Geschichte gesichert. Nun schlägt die Italienerin ein neues Kapitel auf – und kehrt ausgerechnet dorthin zurück, wo ihre außergewöhnliche Reise einst begann. Ein Abschied von den Carabinieri, aber auch eine Rückbesinnung auf das, was für sie immer im Mittelpunkt stand: die Liebe zum Skifahren. (cm)