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Frust inmitten von 11.000 Kilometern: Die BVB‑Fans äußerten nach dem 0:0 bei Union Berlin ihren Unmut. Zum Verständnis von Waldemar Anton.
Dortmund – Einige Pfiffe waren zu hören, ein paar wütende Gesten in Richtung der Mannschaft zu sehen. Die Fans wollten ihre Unzufriedenheit nach dem 0:0 des BVB bei Union Berlin nicht verbergen. Sie wurden inmitten der XXL-Auswärtsspielphase „Bodö-Berlin-Baku“ auch auf ihrer zweiten Reise enttäuscht.
Der BVB scheiterte nach der Pleite in Norwegen samt fragwürdigen 60 Minuten auch an Union Berlin. Dem Umfeld dürfte primär die Art und Weise der zwei verlorenen Punkte in Köpenick missfallen sein. Wenngleich es keineswegs ein gellendes Pfeifkonzert gab.
Der vor dem Spieltag Tabellenzweite hatte gegen den Tabellensechzehnten fast keine nennenswerten Chancen. Offensiver Spielwitz? Mangelware! Dabei unterstützten die Fans ihren Verein auf bisher über 4.000 von insgesamt 11.000 abzuspulenden Kilometern schon zum zweiten Mal mit einer sehenswerten Choreo. Zum aktuellen Ärger fand Waldemar Anton klare Worte in der Mixed Zone.
Zunächst bestätigte der von RUHR24 bestbewertete Dortmunder (Note 1,5) auf Nachfrage dieser Redaktion, dass er selbst sehr angefressen sei: „Du willst ja Spiele gewinnen. Und wir sind Borussia Dortmund und wollen alles gewinnen, jedes Spiel. Wenn du es nicht machst, fehlt dir etwas und den Fans auch.“
Der Abwehrchef fand die empörte Reaktion der Anhänger „völlig zurecht“. Anton lobte dabei den generell starken Rückhalt und bezeichnete ihn als „brutal“.
Neben den versöhnlichen Worten hatte der BVB-Profi auch noch eine hoffnungsvolle Botschaft für die Verärgerten. „Die Momente, in denen wir zusammen feiern, werden wiederkommen“, sagte Anton abschließend.