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Dresden - Einmal tief durchatmen! Diese drei Punkte haben bei Dynamo Dresden mal richtig Dampf vom Kessel genommen. Mit einem 2:0 (1:0)-Erfolg im Ostkracher gegen den 1. FC Magdeburg ist die SGD aus dem Tabellenkeller gesprungen. Unerlässlich dafür: eine richtig starke Mannschaftsleistung.
Lennart Grill: Durfte in seinem zweiten Spiel diese Saison nur einmal nachweisen, dass er zurecht im Dynamo-Kasten stand. In Minute drei war er gegen Iyoha im kurzen Eck zur Stelle. In der Nachspielzeit musste er sich bei einem Simic-Abschluss mal auf den Rasen legen. TAG24-Note: 2
Jonas Sterner: Bis zur Pause die meisten Dresdner Torschüssen abgegeben (2). In den zweiten 45 Minuten glänzte er eher als Vorbereiter. Seine Flanke geriet über Umwege zur Vorlage zum 2:0 (50.). Hätte sich Vermeij (68.) cleverer angestellt, wären es zwei Scorer gewesen. Note: 2
Nicolai Rapp (bis 80.): Nach 22 Sekunden viel zu langsam für den gestarteten Zukowski, in der 6. Minute aber goldrichtig in den Zweikampf gekommen, um im Magdeburger Strafraum den Elfmeter rauszuholen. Konnte nach Behandlung (78.) nicht mehr weiterspielen. Note: 3
Friedrich Müller: Spielaufbau ist nicht immer so seine Sache, aber einmal stark Straudi ins Rennen geschickt. In Sachen Defensiv-Zweikämpfe zudem vorwurfsfrei. Sicherer Auftritt des Youngsters. Note: 3
Simon Straudi: Eine kleine Überraschung, dass der Rechtsfuß wieder links hinten ran durfte. Machte es erst solide, dann bockstark. Nur das Flanken aktiver verteidigen hat noch immer Steigerungspotenzial. Egal, denn das 2:0 (50.) machte er ganz cool. Mit 34,52 km/h schnellster Mann auf dem Platz. Note: 1
Tobias Raschl: Je mehr er in Form kommt, umso wichtiger für die SGD in der Mittelfeldzentrale. Gewann wichtige Zweikämpfe, eroberte Bälle, kurbelte offensiv an. Er könnte langfristig in die Fußstapfen von Kofi Amoako treten. Note: 2
Robert Wagner: Immer mehr als ein Lückenfüller, das war aber gegen Magdeburg eine ganz große Aufgabe. Machte er überragend, weswegen er mit 13,5 Kilometern auch wieder richtig weite Wege ging. Keine auffälligen Szenen, aber wichtige. Note: 2
Niklas Hauptmann (bis 87.): Übernahm beim Elfmeter (9.) die Verantwortung, brachte so seine Mannen wie in der Vorwoche in Führung. Starke Balleroberungen, sogar mal in der 70. Minute noch mit ganz wichtiger Grätsche! Der Anführer, den es braucht. Bei seiner Ehrung danach wieder ganz mannschaftsdienlich. Note: 1
Patrice Covic (bis 87.): Sein Zuhause ist das zentrale Mittelfeld, das fällt auf. Auf der Außenbahn ein wenig verschenkt, weil er zu selten mal richtig Tempo reinbringt. Trotzdem ein starker Fußballer mit Ruhe am Ball. Weiß auch, dass er hinten mitmachen muss. Note: 3
Vincent Vermeij (bis 80.): Hauptbeschäftigung ist eigentlich Sturmspitze, aber da sucht ihn (fast) niemand. Also gewinnt er eben viele Zweikämpfe auf Höhe des eigenen Sechzehners. In der 68. Minute hatte er dann seine Mega-Chance, entschied sich aber für einen schlechten Lupfer. 160 Sekunden später gerade noch geblockt. Note: 3
Ben Bobzien (bis 72.): Zehn gewonnene Zweikämpfe zur Halbzeitpause, aber bis dahin nicht so den großen Input im Offensivspiel. Und danach? Noch weniger! Letzte Saison Unterschiedsspieler, diese Saison noch mit Stottermotor. Note: 4
Jakob Lemmer (ab 72.): Ein Schüsschen in der 73. Minute - mehr eigentlich eine Rückgabe - gab er ab. Wo war da sein rechter Huf aus dem Vorjahr? Außerdem noch ein Dribbling zu einfach vergeigt. Das Selbstvertrauen fehlt. Note: 4
Nils Fröling (ab 80.): -
Ahmet Muhamedbegovic (ab 80.): -
Luca Herrmann (ab 87.): -
Kaan Inanoğlu (ab 87.): -