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Matthäus sorgt vor Eintracht-Spiel für Lacher

Lothar Matthäus war beim DFB-Pokal als TV-Experte im Einsatz und sorgte mit einem wilden Auftritt unfreiwillig für zahlreiche Lacher.

Hamburg – 1998 fiel in Madrid noch vor Anpfiff ein Tor um und sorgte somit für einen legendären TV-Moment. Günther Jauch und Marcel Reif moderierten sich daraufhin stundenlang spontan durch die Übertragung. Ganz so lang musste Florian König es bei der Übertragung des DFB-Pokal-Spiels zwischen dem Hamburger SV und Eintracht Frankfurt zwar nicht aushalten – Improvisationskünste waren dennoch gefragt. Schuld daran war Experte Lothar Matthäus.

Lothar Matthäus ist regelmäßig RTL-Experte in der Europa League im Einsatz.
Lothar Matthäus ist regelmäßig als TV-Experte im Einsatz. © dpa | Bernd Thissen

Wo in Madrid einst ein Tor fehlte, fehlte an diesem Abend im Hamburger Volksparkstadion der Experte an der Seite des Moderators. Der frühere Weltklasse-Fußballer kam verspätet von einer kleinen Toiletten-Pause zurück. „Er musste noch mal da hin, wo auch Ballon-d’Or-Gewinner ganz schnell alleine hingehen“, eröffnete König die Übertragung bei Sky.

Bei Eintracht-Spiel: Matthäus sorgt für Chaos in der TV-Übertragung

„Ich hoffe, er kommt gleich. Noch ist er bei mir nicht angekommen. Wir haben uns gerade schon draußen gesehen. Er ist irgendwo verloren gegangen. Das ist verrückt“, versuchte der erfahrene TV-Moderator die Zeit zu überbrücken. Doch Matthäus ließ weiter auf sich warten. „Ich gucke ein bisschen rüber, da müsste er kommen, aber noch kommt er nicht.“

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Der „Absolut Eintracht-Newsletter“ - ein Muss für SGE-Fans © Plietsch/Imago

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Sätze, die man sonst eher an den bundesdeutschen Bahnsteigen erwartet. Zu einem kompletten Experten-Ausfall kam es in Hamburg aber zum Glück nicht. Als Matthäus dann endlich ankam und sich noch verkabeln ließ, wurde schnell deutlich, dass dem Weltmeister von 1990 gar nicht richtig klar war, dass er spät dran ist. „Ach, ihr seid schon live drauf“, fragte er.

Und auch die Schalte zurück ins Münchner Studio zu Sebastian Hellmann blieb nicht ohne Stolperfalle. König wollte seinen Kollegen mit ins Boot holen: „Sebastian vermisst dich.“ „Wir haben schon Fotos von dir gezeigt, du mit dem Ballon d’Or 1990 und Kane und und und …“, antwortete dieser. Matthäus war währenddessen wohl weder mit seiner Technik noch mental ganz dabei: „Hört mich der Sebastian?“

„Lost in Translation“ mal ganz ohne beteiligte Fremdsprachen. Doch dann fing sich auch Matthäus wieder und erfüllte seine Rolle als TV-Experte in gewohnt gekonnter Manier. „Harry Kane war über das ganze Jahr der beste Spieler. Deswegen war für mich von vornherein klar: Wenn Harry Kane die Wahl nicht gewinnt, wäre etwas falsch gelaufen“, lautete die klare Analyse zur Ballon-d‘Or-Auszeichnung von einem, der es wissen muss. Immerhin gewann Matthäus die Auszeichnung selbst, damals im WM-Jahr 1990. (phm)

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