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Trotz des langen Ausfalls von Anthony Edwards haben die Minnesota Timberwolves gegen die Milwaukee Bucks zurück in die Erfolgsspur gefunden. Das lag auch an LaMelo Ball.
Der Co-Superstar des Ant-Man nahm beim 112:100-Sieg über die Bucks einen Großteil der Scoring-Last auf seine Schultern und versenkte Milwaukee mit einer 34-Punkte-Gala.
Dabei schrieb er ganz nebenbei sogar noch NBA-Geschichte. LaMelo verwandelte gegen die Bucks sechs seiner 13 Versuche von Downtown und knackte somit die Marke von 1000 verwandelten Dreiern in gerade einmal 311 Spielen. So schnell erreichte vor ihm noch keiner die magische Marke.
Der 25-Jährige führt nun die prominente Liste der NBA-Scharfschützen vor Duncan Robinson (343 Spiele), Buddy Hield (350), Luka Doncic (351), Teamkollege Edwards (353) und auch Stephen Curry (369) an.
Den Rekord dürfte LaMelo allerdings nicht mehr allzu lange innehaben. Sein ehemaliger Teamkollege bei den Charlotte Hornets ist ihm schon jetzt dicht auf den Fersen und dürfte ihm noch in der laufenden Spielzeit die Bestmarke abknöpfen. Kon Knueppel steht nach seiner herausragenden Rookie-Saison nämlich schon bei 273 Karriere-Dreiern in nur 81 Spielen. Aktuell fehlt er noch verletzt, seine Rückkehr soll jedoch "kurz bevor" stehen.
Rekordmann LaMelo war aufseiten der T-Wolves gegen die Bucks mit seinen 34 Punkten noch der größte Lichtblick, denn ansonsten war das, was Minnesota aufs Parkett brachte, nicht unbedingt berauschend.
Nachdem die Wolves im ersten Viertel schon davonzogen (29:18), schenkten sie den zweiten Abschnitt (19:29) direkt wieder her und konnten sich beim Pflichterfolg erst zu Beginn des vierten Viertels wieder zweistellig absetzen. Ayo Dosunmu flirtete am Ende mit einem Triple Double (19 PTS, 12 REB, 8 AST) und auch Rudy Gobert tütete ein Double Double ein (10 PTS, 10 REB).
Bei den Bucks war Tyler Herro mit 21 Punkten am erfolgreichsten, gefolgt von Jaime Jaquez Jr. (19). Rookie Brayden Burries durfte erstmals starten, hatte kaum Wurfglück (4/15 FG, 1/7 3FG), aber verbuchte trotzdem fast ein Double Double (9 PTS, 9 REB). Myles Turner feierte neben seinen 13 Zählern immerhin noch eine persönliche Blockparty (5 BLK).
Für Minnesota geht es nun mit einem Auswärtsspiel bei den bärenstark gestarteten Houston Rockets (7-1) weiter. Auch die Bucks haben mit den Boston Celtics in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ein dickes Brett zu bohren.
Cleveland Cavaliers |
Oklahoma City Thunder |
112:117 |
Charlotte Hornets |
Detroit Pistons |
91:24 |
Orlando Magic |
Washington Wizards |
94:103 |
Philadelphia 76ers |
Chicago Bulls |
126:107 |
Indiana Pacers |
Atlanta Hawks |
104:108 |
New York Knicks |
Brooklyn Nets |
103:90 |
Dallas Mavericks |
Sacramento Kings |
100:115 |
Minnesota Timberwolves |
Milwaukee Bucks |
112:100 |
Memphis Grizzlies |
New Orleans Pelicans |
134:135 OT |
Houston Rockets |
Boston Celtics |
109:93 |
San Antonio Spurs |
Utah Jazz |
119:97 |
Denver Nuggets |
Portland Trail Blazers |
110:118 |
Los Angeles Lakers |
Miami Heat |
138:117 |
Los Angeles Clippers |
118:125 |
|
Phoenix Suns |