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Wie denkt der SV Werder Bremen über ein Winter-Trainingslager Anfang 2027? Die Entscheidung steht - so erklärt sie Sportchef Clemens Fritz.
Bremen – Als der SV Werder Bremen das letzte Mal in der Winterpause auf Reisen ging, hieß der Trainer noch Ole Werner. Anfang Januar 2023 bereitete er sich mit seiner Mannschaft während eines Trainingslagers im spanischen Murcia auf die Bundesliga-Rückrunde vor. Seitdem ist Werders Winter-Reiselust erloschen. In den vergangenen drei Jahren blieben die Bremer jeweils am Osterdeich – auch für 2027 ist kein Winter-Trainingslager geplant.
„Wir werden in Bremen bleiben, denn zeitlich ergibt ein Trainingslager keinen Sinn“, sagt Sportchef Clemens Fritz im Gespräch mit der DeichStube. Der letzte Bundesligaspieltag des Jahres 2026 steht vom 18. bis 20. Dezember an, der erste des Jahres 2027 vom 8. bis 10. Januar. Abzüglich der freien Zeit über die Feiertage einschließlich Neujahr bleibt da nicht viel Luft für ein Trainingslager übrig. „Durch eine Reise verlierst du einfach zu viel Zeit, die du besser auf dem Trainingsplatz verbringen kannst“, erklärt Fritz. Und der sei in Bremen zudem bestens präpariert.
„Die Bedingungen bei uns sind top, sodass wir das normale Programm fahren können“, hebt der Sportchef hervor. Dank Hybridrasen und Heizung unterhalb des Geläufs ist selbst moderater Schneefall kein Problem. Ein weiterer Vorteil, den Fritz in der Heimat sieht: Dort bereitet sich die Mannschaft unter klimatischen Bedingungen auf die Rückrunde vor, die dann auch während des ersten Pflichtspiels gegen Union Berlin herrschen werden. (dco)