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Novak Djokovic hat offenbar die Tür für eine Fortsetzung seiner Zusammenarbeit mit Viktor Troicki über die Saison 2026 hinaus offengelassen. Der Serbe erklärte, beide würden sich nach Saisonende zusammensetzen und über ihre gemeinsame Zukunft sprechen.
Der frühere Weltranglisten-12. war im Mai – kurz vor den French Open – offiziell zu Djokovics Team gestoßen. Die ursprüngliche Vereinbarung war zunächst bis zum Ende der Saison befristet.
Bereits bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris hatte Troicki mit dem 24-fachen Grand-Slam-Champion zusammengearbeitet. Damals gewann Djokovic im Einzel die Goldmedaille und sicherte sich damit die einzige große Auszeichnung, die ihm in seiner Karriere noch gefehlt hatte.
In diesem Jahr stieß Troicki zu einem bereits etablierten Team, dem auch Boris Bosnjakovic, der langjährige Physiotherapeut Miljan Amanovic und Fitnesscoach Dalibor Sirola angehören.
Auf die Zusammenarbeit mit Troicki und die Frage, ob diese über die laufende Saison hinaus fortgesetzt werden könnte, wollte Djokovic nicht näher eingehen. Ausgeschlossen hat er eine Verlängerung jedoch ebenfalls nicht.
„Wir setzen uns nach der Saison zusammen und sprechen darüber. Mehr kann ich dazu nicht sagen“, erklärte Djokovic gegenüber Sportal.
Der 24-fache Grand-Slam-Sieger erlebt bislang eine durchwachsene Saison 2026, konnte aber auch einige bemerkenswerte Ergebnisse erzielen.
Zu Jahresbeginn bezwang der Serbe bei den Australian Open Jannik Sinner. Im Finale gegen Carlos Alcaraz führte Djokovic zunächst mit einem Satz, musste sich dem Spanier jedoch geschlagen geben. Außerdem erreichte der 39-Jährige in Wimbledon das Halbfinale, wo er Sinner unterlag.
Dem standen allerdings ein frühes Aus bei den French Open und eine Niederlage in der ersten Runde der US Open gegenüber. Zudem fiel Djokovic in der Weltrangliste aus den Top 10, nachdem er die Saison deutlich weiter oben begonnen hatte. Aktuell liegt er auf Platz zwölf der Welt.
Nach den US Open hatte der ehemalige Weltranglistenerste drei Niederlagen in Folge kassiert. In Peking fand er jedoch zurück in die Erfolgsspur: Djokovic gewann fünf Partien und holte seinen ersten Titel des Jahres.
Derweil kämpft Djokovic um die Qualifikation für die ATP Finals. Im Race liegt er derzeit auf Platz elf. Da Sinner für den Rest der Saison ausfällt, belegt Djokovic im Kampf um einen Startplatz faktisch Rang zehn.