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Das Formel-1-Qualifying in Austin endete für Charles Leclerc enttäuschend. Der Ferrari-Star machte aus seinem Frust kein Geheimnis und verriet auch, auf welchen Vorteil er im 18. GP der Saison hofft.
Als es im Qualifying von Austin um die Top-10-Startplätze ging, war Charles Leclerc plötzlich nicht mehr in der Gruppe der Pole-Anwärter dabei. Der Ferrari-Pilot hatte im Q1 die zweitschnellste Runde gedreht und das darauffolgende Segment des Abschlusstrainings sogar als Schnellster beendet. Doch als es darauf ankam, blieb der erhoffte Fortschritt aus. Deshalb musste sich der Monegasse mit dem vierten Platz begnügen.
«Das ist sehr enttäuschend, denn ich denke, wir haben an anderen Wochenenden erlebt, das wir in den freien Trainings schnell waren, doch sobald es ins Qualifying ging, wurde schnell klar, dass die Gegner viel mehr Speed auf den Geraden hatten, da wurde es sehr schwierig für uns, mit ihnen mitzuhalten. Doch diesmal hatte ich das Gefühl, dass unser Auto das Potenzial hatte, um ganz vorne mitzukämpfen. Aber leider gehören zum Auto auch die Reifen und im Q3 waren wir einfach nicht mehr in einer guten Ausgangslage. Es war nur ein, zwei Grad kühler, aber das machte für mich einen Riesenunterschied. Ich hatte schon auf dem Weg zur schnellen Runde viel Mühe, ich rutschte viel rum und deshalb wurde es danach schwierig», klagte Leclerc nach der Zeitenjagd.
«Es ist ziemlich frustrierend, wenn es so läuft, aber es passiert aus gewissen Gründen und ich deshalb glaube ich, dass wir einfach härter arbeiten und diese Reifen besser verstehen müssen. Für die anderen Fahrer ist es etwas einfacher, im Q3 die Bestzeit herauszuholen, und sobald wir mit unserem Auto auch nur leicht ausserhalb des Arbeitsfensters liegen, bezahlen wir einen hohen Preis. Das müssen wir in Angriff nehmen», forderte der 29-Jährige daraufhin. «Es ist noch frustrierender, wenn wir uns die Rundenzeiten im zweiten Quali-Abschnitt anschauen, da war der Vorsprung knapp eine Zehntel, und ich dachte, dass ich im Q3 einen weiteren Schritt nach vorne machen würde, doch das ist leider nicht passiert», fügte er seufzend an.
Immerhin könnte ihm der Qualifying-Nachteil im Rennen in die Hände spielen, weiss Leclerc. «Aus irgendeinem Grund ist es für unser Auto schwierig, Temperatur in die Reifen zu pumpen. Das ist am Rennsonntag ein Vorteil, aber im Qualifying erschwert es uns die Arbeit, wenn die Temperaturen fallen. Ich weiss nicht, wie gross der Vorteil sein wird. Aber es sollte in dieser Hinsicht etwas besser für uns laufen, uns werden nicht die gleichen Probleme wie im Abschlusstraining quälen.»
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